Compliance-Anforderungen an Fuhrparks

Unternehmen, die Mitarbeitern Fahrzeuge zur Verfügung stellen, müssen rechtliche Anforderungen in Bezug auf Führerscheinkontrollen und Fahrerunterweisungen erfüllen. Werden diese Pflichten missachtet, drohen der Verlust des Versicherungsschutzes bis hin zu Freiheits- und Geldstrafen für Geschäftsführung und Fuhrparkmanager:

Führerscheinkontrolle
Fahrerunterweisung

Die Führerscheinkontrolle basiert auf § 21 Abs. 1 Nr. 2, § 21 Abs. 2 Nr. 1 und § 21 Abs. 2 Nr. 3 StVG:

  • Geschäftsführung und Fuhrparkmanager müssen bei Überlassung eines Fahrzeugs sicherstellen, dass der Mitarbeiter über eine gültige Fahrerlaubnis verfügt.
  • Laut anwaltlicher Empfehlung sollte diese Kontrolle mindestens zweimal jährlich erfolgen.
  • Jede Führerscheinkontrolle muss lückenlos dokumentiert werden.

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Die Fahrerunterweisung basiert auf § 12 ArbSchG, §§ 9 und 12 BetrSichV, § 4 DGUV Vorschrift 1 und § 35 DGUV Vorschrift 70:

  • Der Arbeitgeber hat Beschäftigte ausreichend und angemessen über Sicherheit und Gesundheitsschutz zu unterweisen.
  • Ein Fahrzeug ist ein Arbeitsmittel. Vor dem erstmaligen Gebrauch eines Fahrzeugs muss eine Unterweisung erfolgen.
  • Die Unterweisung muss mindestens jährlich wiederholt werden.
  • Jede Unterweisung muss lückenlos dokumentiert werden.

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Worauf ist bei der Anbieterwahl zu achten?

Nicht jeder Anbieter erfüllt die rechtlichen Anforderungen an Fälschungs-, Manipulations- oder Datensicherheit. Damit Sie Ihre rechtlichen Pflichten erfüllen, gibt es einige Fragen, auf die bei der Auswahl des richtigen Anbieters zu achten ist:

  1. Ist sichergestellt, dass das System fälschungssicher ist?
  2. Sind Manipulationen der Führerscheinkontrollen oder Unterweisungen durch Fahrer ausgeschlossen?
  3. Existiert ein Datenschutz- und Datensicherheitskonzept? Erfüllt es Anforderungen der EU-DSGVO? Gibt es Zertifikate, die die Qualität der Auftragsdatenverarbeitung belegen?
  4. Werden im Rahmen der Unterweisung alle relevanten Inhalte geschult?

Diese Anforderungen müssen erfüllt sein. Andernfalls ist das System nicht sicher. So kann z. B. nach § 130 OWiG ein Organisationsverschulden vorliegen und Ihr Unternehmen kann mit Bußgeldern bis zu 1 Million Euro haftbar gemacht werden.

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  • Fälschungssicheres RFID-Siegel mit patentiertem Gebrauchsmuster
  • Lückenlose und revisionssichere Dokumentation von Kontrollen und Unterweisungen im LapID-System
  • Driver App mit In-App-Verschlüsselung und nachgelagertem, zweistufigem Prüfverfahren
  • Fahrerunterweisung mit allen erforderlichen Lerninhalten gemäß DGUV
  • Zertifizierte Auftragsdatenverarbeitung durch den TÜV-Süd
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