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Nicht nur, wenn Sie gerade neu im Fuhrparkmanagement sind, auch als „alter Hase“ laufen Ihnen bestimmt schon einmal Begriffe über den Weg, bei denen Sie die Definition nicht genau kennen. In unserem Glossar geben wir einen Überblick über relevante Begriffe aus dem Fuhrparkmanagement.

A-C

Was sind Abgasnormen?

Eine Abgasnorm legt die Grenzwerte für den Ausstoß von Luftschadstoffen für Kraftfahrzeuge fest. Je nach Motor- und Kraftfahrzeugtyp sind die Grenzwerte unterschiedlich hoch. In der Europäischen Union gelten Grenzwerte für die folgenden Schadstoffe: Kohlenstoffmonoxid, Stickstoffoxid, Kohlenwasserstoff. Auch für Partikelmasse und Partikelanzahl gibt es Grenzwerte. Seit 1970 sind einheitliche Abgasvorschriften für Pkw in der Europäischen Gemeinschaft in Kraft. Im Verlauf der Jahre wurden sie mehrmals verschärft. Für Lkw und Busse gelten seit 1988 und für Motorräder seit 1997 europaweit Abgasgrenzwerte.

Was wird bei einer Abgasuntersuchung gemessen?

Bei dieser Untersuchung werden die Art und Menge der Abgase eines Fahrzeugs ermittelt. Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide sind Gase, die von Benzinern (Otto-Motoren), und Rußpartikel die, die von Dieseln produziert werden. Bei der Endrohrmessung oder auch Auspuff-Schnüffel-Messung wird eine Sonde im Auspuffmotor platziert. Die Werte, die bei laufendem Motor gemessen werden, werden mit den in einer Herstellerdatenbank gelisteten Minimal- und Maximalwerten abgeglichen. Einige Jahre galt die AU bei modernen Fahrzeugen als bestanden, wenn lediglich das Onboard-Diagnose-System (OBD) keinen Fehler anzeigte. Doch da das OBD den tatsächlichen Schadstoffausstoß des Fahrzeugs nicht geprüft hat und auch auf Grund des Dieselskandals, wurde das Prüfverfahren neu geregelt. Seit dem 1. Januar 2018 ist die Endrohrmessung für alle Fahrzeuge verpflichtend. Hinzu kommt eine Sichtprüfung unter anderem der Abgas- und Einspritzanlage und des Luftfilters. Die AU ist nicht nur für Pkw und Lkw, sondern seit 2006 auch für Motorräder verpflichtend. Autos müssen alle zwei Jahre zur AU, ein Neuwagen hingegen erst nach drei Jahren nach der Erstzulassung und Wohnmobile über 3,5 t sogar einmal jährlich. Prüfplakette und Zulassungsbescheinigung Teil 1 geben Ihnen Auskunft darüber, wann das Fahrzeug das nächste Mal zu AU muss.

Gibt es verschiedene Leasingvarianten?

Beim Leasing haben Sie die Wahl zwischen der offenen und der geschlossenen Kalkulation.

Offene Kalkulation: Der Restwert des Leasingobjekts sowie die Leasingdauer werden von Leasinggesellschaft und Leasingnehmer definiert. Endet der Leasingvertrag, muss das Leasingobjekt, bspw. Fahrzeug, an den Leasinggeber zurückgegeben werden. Dieser beauftragt in der Regel einen Gutachter, um den dann aktuellen Marktwert zu bestimmen. Der Leasingnehmer muss schließlich entweder einen errechneten Minderwert ausgleichen oder ihm wird ein Mehrerlös (gemäß Leasingerlass sowie § 39 Abgabenordnung; i. d. R. zu 75 Prozent , zu 100 Prozent bei einem Anschlussvertrag) ausgezahlt.

Geschlossene Kalkulation: Zusätzlich zur Leasingdauer wird eine Gesamtkilometerleistung vereinbart. Daher wird diese Leasing-Variante auch Kilometer-Vertrag genannt. Bei der Rückgabe des Leasingobjekts werden die standardmäßigen 2.500 Mehr-/Minderkilometer in der Regel berücksichtigt. Wie auch bei der offenen Kalkulation kann es sein, dass der Leasingnehmer (darüberhinausgehende) Mehrkilometer ausgleichen muss oder der Leasinggeber Minderkilometer zurückzahlt (zwischen 0,02 und 0,03 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung).

Egal ob offene oder geschlossene Kalkulation: Bei beiden Abrechnungsarten gilt eine fest vereinbarte monatliche Leasingrate.

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IFRS: Abschaffung des Off-Balancing
Fahrzeugrückgabe beim Leasing
Problempunkte beim Fahrzeugleasing
Steckbrief: Fahrzeugleasing

Was ist eine Abschreibung?

Wenn Wertminderungen erfasst und verrechnet werden, nennt man das im Rechnungswesen Abschreibung. Wertminderungen treten bei Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens ein. Man kann die lineare Abschreibung pro Jahr wie folgt berechnen (s. unten). Bei einer Nutzungsdauer von 5 Jahren beträgt der Abschreibungssatz in diesem Beispiel 20 Prozent.

Abschreibungsbetrag = Anschaffungskosten / Nutzungsdauer = 100.000 € / 5 Jahre = 20.000 € pro Jahr

Was bewirkt das Anti-Blockier-System (ABS)?

Das Anti-Blockier-System (ABS) ist eine Bremshilfe, die ein Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung verhindert, damit der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug nicht verliert. Außerdem sorgt es für weniger Verschleiß an den Laufflächen der Reifen.

 

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Mehr Sicherheit durch ABS und ESP

Was ist eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE)?

Jeder Pkw benötigt eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), diese wird automatisch erteilt, wenn der Fahrzeugschein ausgehändigt wird. Werden am Fahrzeug Änderungen vorgenommen, muss eine Prüfgesellschaft diese Änderungen abnehmen und in den Fahrzeugbrief eintragen.

 

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Welche Funktion hat das Arbeitsrecht?

Als Teil des Zivilrechts behandelt das Arbeitsrecht Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das ist mitunter wichtig, da der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber unterlegen und damit schutzbedürftig ist. So schützt das Arbeitsrecht den Arbeitnehmer und es regelt auch die Einflussnahme von Arbeitnehmervertretungen.

Was ist das Arbeitsschutzsystem?

Sowohl Arbeitgeber als auch Führungskräfte sind verantwortlich für Arbeitsschutzmaßnahmen. So müssen sie sich um die Bestellung und Organisation von unter anderem Fachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärzten, Sicherheitsbeauftragten und Ersthelfern kümmern. Das Arbeitsschutzsystem ist der diese Verantwortung und die damit verbundenen Pflichten und Tätigkeiten umfassende Begriff. Um zielgerechte Arbeitsschutzmaßnahmen zu definieren und umzusetzen, muss eine Gefährdungsbeurteilung gemacht werden. Hierbei werden die Gefährdungen am Arbeitsplatz ermittelt und daraufhin gehend beurteilt, welche Arbeitsschutzmaßnahmen etabliert werden müssen.

 

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Wie lange ist die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit?

Die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit, ausgenommen sind die Ruhepausen (§ 2 ArbZG). Dabei dürfen werktags – bis auf Ausnahmen – acht Stunden nicht überschritten werden (§ 3 ArbZG). Die Arbeitszeit kann auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. Wer mehr als sechs Stunden arbeitet, muss 30 Minuten Pause machen und ab neun Stunden müssen 45 Minuten Pause gemacht werden (§ 4 ArbZG). Des Weiteren gilt eine Sonn- und Feiertagsruhe von 0 bis 24 Uhr (§ 9 ArbZG). Ausnahmen gelten für Betriebe mit regelmäßiger Tag- und Nachtschicht, für Kraft- und Beifahrer und auch für Tätigkeiten, die nicht an Werktagen stattfinden können. Darunter fallen beispielsweise Beschäftigte im Not- und Rettungsdienst, bei der Feuerwehr, in Krankenhäusern, in Gaststätten. Sie haben Anspruch auf einen Ersatzruhetag innerhalb von zwei Wochen, wenn sie an einem Sonntag beschäftigt wurden. Außerdem müssen 15 Sonntage im Jahr beschäftigungsfrei bleiben. Wenn die gesetzliche Arbeitszeit vom Arbeitgeber nicht eingehalten wird, droht ein Bußgeld (§ 22 ArbZG) bis zu einer Freiheitsstrafe (§ 23 ArbZG). In unserem Beitrag zur Arbeitszeit haben wir geklärt, wann Fahrzeit auch Arbeitszeit ist.

 

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Was ist eine Car Policy?

Car Policy lässt sich nur schwierig ins Deutsche übersetzen. Am ehesten treffen die Bezeichnungen Dienstwagenrichtlinie, Dienstwagenordnung oder Firmenwagenrichtlinie zu. Darin wird festgelegt, welcher Mitarbeiter einen Dienstwagen im Unternehmen nutzen darf und unter welchen Voraussetzungen dies geschieht. Zudem werden hier die Ausstattung und der Preis des Fahrzeugs festgehalten. Dazu wird meist ein Kriterienkatalog aufgestellt. Auch aus rechtlicher Perspektive gibt es für die Car Policy keine einheitliche und verbindliche Bedeutung. Zudem kommt es häufig zur Verwechslung von Car Policy und dem Dienstwagenüberlassungsvertrag. Im Gegensatz zum Dienstwagenüberlassungsvertrag wird in einer Car Policy die allgemeine Handhabung mit Firmenfahrzeugen geregelt, die für alle Mitarbeiter einzuhalten ist. Der Dienstwagenüberlassungsvertrag regelt darüber hinaus noch individuelle Rechte und Pflichten zwischen Unternehmen und einzelnen Arbeitnehmern in Bezug auf die Überlassung eines bestimmten Fahrzeugs.

 

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Wie funktioniert Carsharing?

Carsharing beschreibt die organisierte, gemeinschaftliche Nutzung eines Fahrzeugs, zu Deutsch „Auto-teilen“. Carsharing unterscheidet sich von der klassischen Autovermietung dadurch, dass die Fahrzeuge je nach Anbietermodell nur kurzzeitig (Minuten, Stunden) ausgeliehen werden können und nicht tage- oder wochenlang ausgeliehen werden müssen. Ebenso flexibel kann das Abstellen des Fahrzeugs sein: Entweder es sind Parkplätze vorgegeben und das Fahrzeug muss wieder an den Abholort zurückgebracht oder an einem anderen definierten Ort abgestellt werden. Oder das Fahrzeug kann überall dort, wo Parken erlaubt ist, abgestellt werden. In diesem Fall muss jedoch darauf geachtet werden, dass das Fahrzeug noch in dem Bereich, z. B. Stadtviertel, bleibt, der in den AGB des Anbieters vorgegeben ist.

 

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D-F

Ist die Verwendung einer Dashcam erlaubt?

Bei einer Dashcam, Carcam, Auto-Cam oder einem Car-Camcoder handelt es sich um eine kleine Kamera, die meist am Armaturenbrett oder der Windschutzscheibe befestigt wird. Sie dient dazu, das Geschehen im Straßenverkehr rund um das eigene Fahrzeug aufzuzeichnen, um bei einem Unfall die eigene Unschuld beweisen zu können. Sie wird meist mit Hilfe eines Saugnapfes angebracht und über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt. Anders als „normale Kameras“ zeichnen Dashcams permanent auf, sobald das Auto angeschaltet ist. Ist der interne Speicher voll, werden die ältesten Aufnahmen überschrieben. Die Kosten für eine Dashcam betragen ca. 50 bis 300 Euro. Während Dashcams in Ländern wie Russland oder Großbritannien problemlos eingesetzt werden dürfen, verhält sich die Verwendung in Deutschland etwas anders. Lange Zeit waren Dashcams in Deutschland verboten und sind auch immer noch umstritten. Allerdings dürfen sie seit einem Urteil im Mai 2018 als Beweismittel verwendet werden, auch wenn die Aufnahmen gleichzeitig gegen den Datenschutz verstoßen.

 

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Was ist ein Dienstfahrzeug und welche Dinge gibt es zu beachten?

Unter einem Dienstwagen oder Dienstfahrzeug versteht man ein Fahrzeug, welches vom Unternehmen an seine Mitarbeiter ausgegeben wird. Das Unternehmen bleibt dabei Halter des Fahrzeugs. Ein Dienstfahrzeug kann sowohl ein Pkw, Lkw oder Spezialfahrzeuge sein und dem Mitarbeiter je nach Regelung auch zur privaten Nutzung überlassen werden. Dies wird im Rahmen des Dienstwagenüberlassungsvertrag geregelt. Im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zählen alle betrieblich genutzten Fahrzeuge zu den Arbeitsmitteln.

 

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Was beinhaltet der Dienstwagenüberlassungsvertrag?

Der Dienstwagenüberlassungsvertrag ist ein Vertrag, der zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossen wird, wenn der Arbeitnehmer einen Firmenwagen überlassen bekommt. Jeder Dienstwagennutzer bekommt einen individuellen Vertrag vorgelegt, in welchem seine Rechte und Pflichten rund um die Fahrzeugüberlassung geregelt werden. Typische Inhalte sind unter anderem:

• Umfang der Überlassung (auch für die private Nutzung)
• Firmenwagenversteuerung
• Fahrten im Ausland
• Regelungen im Schadenfall
• Kraftstoffkosten
• Rechte Dritter
• Rückgaberegelung

Vom Dienstwagenüberlassungsvertrag ist die Car Policy abzugrenzen.

 

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Wie funktioniert eCall?

Bei eCall, kurz für emergency call, handelt es sich um ein automatisches Notrufsystem, welches in Fahrzeugen eingebaut ist und in einer Notsituation wie einem Verkehrsunfall automatisch einen Notruf an die europaweite Notrufnummer 112 absetzt. Dies geschieht anhand von Crash-Sensoren und der Steuerung des Airbags. Voraussetzung ist daher auch, dass der Airbag ausgelöst werden muss. Allerdings enthält das eCall-System einen manuellen SOS-Knopf, welcher bei kleineren Unfällen und Notrufen ausgelöst werden kann.

 

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Was ist die Fahrerunterweisung nach UVV?

Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern Dienstfahrzeuge zur Verfügung stellen, müssen diese regelmäßig im sicheren Gebrauch dieser Arbeitsmittel unterweisen. Der Hintergrund hierfür ist, dass ein Dienstfahrzeug ein Betriebsmittel darstellt, welches bei unsachgemäßer Verwendung die Arbeitssicherheit gefährden kann. Die Durchführung der Fahrerunterweisung nach UVV (Unfallverhütungsvorschrift) ist für Arbeitgeber gesetzlich verpflichtend: Vor dem ersten Gebrauch muss eine Unterweisung erfolgen und diese muss mindestens jährlich wiederholt werden (rechtliche Grundlagen der Fahrerunterweisung nach UVV: § 12 ArbSchG, § 12 BetrSichV und § 4 DGUV Vorschrift 1, § 35 DGUV Vorschrift 70). Bei einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Missachtung dieser Bestimmungen drohen der Unternehmensführung oder den beauftragten Mitarbeitern im Falle eines Unfalls Bußgelder von bis zu 10.000 Euro sowie ein Regress durch die gesetzliche Unfallversicherung. Die Fahrerunterweisung kann im Rahmen einer Präsenzveranstaltung oder mittels eines E-Learning-Tools umgesetzt werden.

 

Mehr zum Thema gibt es auf unserem Blog:

Fahrerunterweisung nach UVV: Das Wichtigste auf einen Blick
Die rechtliche Basis der Fahrerunterweisung nach UVV
Anforderungen an die Fahrerunterweisung
Gefährdungsbeurteilung und Fahrerunterweisung bei E-Mobilität
Unterschied: Fahrerunterweisung und Fahrzeugeinweisung
Fahrerunterweisung bei dienstlich genutzten Privatfahrzeugen
Praktische Tipps zur Durchführung der Fahrerunterweisung nach UVV
Fahrerunterweisung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen
Die Vorteile einer Fahrerunterweisung via E-Learning

Was versteht man unter Fahrzeit?

Fahrzeit ist die Zeit, die man beim Fahren eines Kraftfahrzeugs oder anderen Vehikels benötigt, um eine bestimmte Strecke zurückzulegen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann Fahrzeit Arbeitszeit sein.

 

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Wer ist der Halter eines Fahrzeugs?

Beim Fahrzeughalter, Kraftfahrzeughalter oder Halter handelt es sich um eine natürliche oder juristische Person (z. B. GmbH), die die tatsächliche Verfügungsgewalt über das Kraftfahrzeug innehat. Das wird mit dem Eintrag im Fahrzeugschein durch die zuständigen Behörden bestätigt. Der Halter eines Fahrzeugs ist nicht notwendigerweise auch der Eigentümer oder Führer eines Fahrzeugs. Der Fahrzeughalter von Dienstwagen ist in der Regel das Unternehmen. In dieser Rolle muss das Unternehmen Halterpflichten einhalten, dazu gehört beispielsweise die Durchführung der regelmäßigen Führerscheinkontrolle.

 

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Wie funktioniert Leasing?

Beim Fahrzeugleasing handelt es sich um eine Finanzierungsform für Kraftfahrzeuge. Das Kraftfahrzeug wird als Leasingobjekt vom Leasinggeber gegen eine monatliche Zahlung (Leasingrate) und auf einen begrenzten Zeitraum begrenzt an den Leasingnehmer übergeben. Dieser erhält für diesen Zeitraum das Nutzungsrecht über das Fahrzeug. Fahrzeugeigentümer bleibt jedoch weiterhin der Leasinggeber. Am Ende der Leasinglaufzeit kann der Leasingnehmer das Fahrzeug zum Restwert kaufen oder an den Leasinggeber zurückgeben.

 

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Was ist die Fahrzeugprüfung nach UVV?

Bei der Fahrzeugprüfung nach UVV handelt es sich um eine Pflicht im Fuhrpark, dienstliche Fahrzeuge mindestens einmal jährlich von einem Sachkundigen auf ihren betriebssicheren Zustand überprüfen zu lassen. Die Ergebnisse der Prüfung müssen zudem schriftlich und lückenlos aufbewahrt werden. Grundlage dafür sind die Vorgaben des Arbeitsschutzgesetz und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Bei unzureichender Prüfung drohen dem Unternehmen Bußgelder oder Einschränkungen beim Versicherungsschutz.

Die Bezeichnung „UVV-Prüfung“ wird oftmals synonym für die Fahrzeugprüfung nach UVV verwendet.

 

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Was für Führerscheine gibt es?

Der Führerschein ist eine amtliche Bescheinigung, die bestätigt, dass eine Person über eine Fahrerlaubnis verfügt und somit berechtigt ist, ein Kraftfahrzeug zu führen. Man unterscheidet zwischen einem nationalen und einem internationalen Führerschein. Zudem gibt es verschiedene Führerscheintypen. Dazu gehören (EU-) Kartenführerscheine und Papierführerscheine (in Deutschland: grau und rosa). Bis zum Jahr 2033 müssen alle Führerscheine in Deutschland in EU-Kartenführerscheine umgetauscht werden. Diese und alle Führerscheine, die ab dem Jahr 2013 ausgestellt wurden, haben nur noch eine begrenzte Gültigkeit.

Gemäß Paragraf 4 der Fahrerlaubnisverordnung ist beim Führen eines Kraftfahrzeugs ein gültiger Führerschein mitzuführen und beispielsweise auf Verlangen der Polizei vorzuzeigen. Wer ohne gültigen Führerschein unterwegs ist, riskiert empfindliche Strafen. Bei dienstlichen Fahrten haftet dafür in der Regel das Unternehmen oder der Fuhrparkmanager.

 

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Was ist eine Führerscheinkontrolle?

Das Unternehmen, in seiner Rolle als Fahrzeughalter, muss die Führerscheine seiner Dienstwagenfahrer in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Gibt das Unternehmen ein Fahrzeug an seinen Mitarbeiter aus, ohne dass dieser einen gültigen Führerschein besitzt, macht sich das Unternehmen bzw. der Fahrzeughalter strafbar. Die Kontrolle kann entweder manuell, beispielsweise über ein Formular, erfolgen oder mit Hilfe von elektronischen Lösungen durchgeführt werden. Die Führerscheinkontrolle im Fuhrpark ist von der Kontrolle abzugrenzen, die im Rahmen einer Verkehrskontrolle durch die Polizei erfolgt.

 

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G-I

Was versteht man unter geldwertem Vorteil?

Es handelt sich hierbei um eine Form der Vergütung, die über den reinen Lohn hinausgeht und nicht in Geld ausgezahlt wird. Diese Leistungen werden über die Lohnabrechnung versteuert.

 

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Was ist die Grüne Versicherungskarte?

Die Grüne Versicherungskarte heißt eigentlich Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr (IVK) und dient als Nachweis für eine bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung bei Auslandsfahrten. Das Haftungs- und Versicherungsrecht in den europäischen Ländern und darüber hinaus sind sehr unterschiedlich. Die internationale Versicherungskarte soll folglich länderübergreifende Unterschiede überbrücken. Sie wird in vielen Ländern anerkannt, ist in manchen Ländern sogar Pflicht. Der Name „Grüne Versicherungskarte“ ist abgeleitet von der Optik der Karte (grüne Farbe). Die Karte enthält unter anderem Informationen zum Fahrzeug, zur Versicherung und zum Halter.

 

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Was bedeutet IFRS?

IFRS steht für „International Financial Reporting Standards“ und beschreibt ein Regelwerk zur Harmonisierung internationaler Rechnungslegung. Es wird vom International Accounting Standards Boards (IASB) herausgegeben. Ziel ist es, die Finanzlage eines Unternehmens anderen Unternehmen und Stakeholdern verständlich und vergleichbar zu machen.

 

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J-L

Was ist ein Unfallgutachten?

Das Kfz-Unfallgutachten stellt eine vollumfängliche Ermittlung aller relevanten Werte im Schadenfall dar. Es handelt sich um einen unabhängigen Schadennachweis, der durch einen Kfz-Sachverständigen durchgeführt wird. Hierbei erfolgt immer eine individuelle und fallbezogene Wertermittlung, die nicht nur die reinen Reparaturkosten beinhaltet. Dadurch werden eine maximale Sicherheit und Transparenz gewährleistet, denn das Kfz-Unfallgutachten dient auch im Falle eines Rechtsstreits als sicherer Nachweis.

 

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Was ist ein Kurzgutachten und wie ist es aufgebaut?

Das Kurzgutachten eignet sich insbesondere bei Kleinschadenfällen mit geringem Schadenumfang. Auch hier erfolgt die Wertermittlung individuell und fallbezogen und dient als Beweissicherung im Falle eines Rechtsstreits. Das Kurzgutachten ermittelt grundsätzlich die gleichen Daten wie ein Kfz-Gutachten, berücksichtigt allerdings nicht die Positionen Wertminderung und Nutzungsausfall.

 

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Worauf ist bei einem Kostenvoranschlag zu achten und was sind seine Funktionen?

Der Kostenvoranschlag ist im Vergleich zu einem Unfallgutachten ein konkretes Reparaturangebot für ein einzelnes Fahrzeug. Hierbei erfolgt keine fallbezogene Wertermittlung, da nur die reinen Reparaturkosten berücksichtigt werden. Sollte es im Verlaufe der Reparatur zu einer Reparaturkostenausweitung kommen, stellt der Kostenvoranschlag keinen Schutz für diese zusätzlichen Kosten dar.

 

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M-O

Was steckt hinter dem Begriff „Maut“?

Bei der Maut handelt es sich um eine Straßennutzungsgebühr, die für die Nutzung bestimmter Autobahnen und Straßenabschnitte fällig wird. Dazu zählen vor allem vielbefahrene Strecken, bei denen die Maut zur Deckung der Instandhaltungskosten genutzt wird. Die Autofahrer sollen als Nutzer der Straßen somit im Rahmen der Maut an den Kosten beteiligt werden. Alle Mauttarife sind im Bundesfernstraßenmautgesetz (BFSrMG) festgehalten. Neben der Autobahnmaut gibt es beispielsweise noch eine Citymaut, die beim Einfahren von Innenstädten fällig wird. Davon abzugrenzen sind Umweltzonen.

In Deutschland gibt es bislang nur eine Lkw-Maut. Die Einführung der Pkw-Maut ist im Jahr 2019 durch den Europäischen Gerichtshof verhindert worden, weil das Konzept andere EU-Länder diskriminiert.

Was ist das Mobilitätsbudget?

Im engeren Sinne meint Mobilitätsbudget, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern kein festes, dienstlich genutztes Fahrzeug mehr zur Verfügung stellen, sondern ein zuvor festgelegtes Budget, welches die Mitarbeiter zur freien Verfügung zum Zwecke der Fortbewegung nutzen können. Der Empfänger eines Mobilitätsbudgets kann somit frei entscheiden, ob er öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn, Carsharing, E-Bikes, Taxis oder Ähnliches für dienstliche Fahrten nutzen möchte. Betragen die Kosten für einen Firmenwagen beispielsweise monatlich 500 Euro, könnte dieses Geld auf unterschiedliche Verkehrsmittel aufgeteilt werden. Wird das monatliche Budget nicht voll ausgeschöpft, kann das restliche Geld beispielsweise für andere Zwecke, wie für ein neues Fahrrad oder als Zuschuss zur Altersvorsorge, verwendet werden. Eine zeitliche Begrenzung das Restbudgets aufzubrauchen kann dabei sinnvoll sein. Im weiteren Sinne verstehen Befürworter das Mobilitätsbudget jedoch auch als ganzheitliche Mobilitätslösung, wo auf individuelle Bedürfnisse und Anforderungen des Unternehmens und der Mitarbeiter eingegangen wird.

 

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P-R

Was ist NEFZ?

NEFZ steht für „Neuer Europäischer Fahrzyklus“ und dabei handelt es sich um eine von der EU-Kommission und UN-Wirtschaftskommission für Europa entwickelten Methode zur Abgasmessung bei Fahrzeugen. Dabei werden Schadstoffemissionen, CO2-Emissionen und der Kraftstoffverbrauch unter Laborbedingungen bestimmt. Da dies jedoch realitätsferne Werte übermittelt, wurde das Verfahren 2017 vom WLTP-Verfahren abgelöst.

 

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Was sind die Voraussetzungen für einen Perschonenbeförderungsschein (P-Schein)?

Der Personenbeförderungsschein oder P-Schein ist ein Führerschein zur gewerblichen Fahrgastbeförderung. Diesen erhält man, wenn man die dazugehörige Fahrerlaubnis erworben hat.  Dafür muss man mindestens 21 Jahre alt und im Besitz der Führerscheinklasse B sein (ausgenommen Krankenwagenfahrer). Zudem müssen einige medizinische Untersuchungen durchgeführt werden. Fahrzeugführer mit P-Schein dürfen maximal acht Fahrgäste befördern.

 

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Gibt es in Deutschland eine Pkw-Maut?

Im Gegensatz zur Maut bezieht sich die Pkw-Maut ausschließlich auf Personenkraftwagen. In Deutschland sollte die Pkw-Maut auf Autobahnen (und Bundesstraßen) eingeführt werden. Für inländische Autofahrer sollte es im Gegenzug eine Entlastung bei der Kfz-Steuer geben. Das empfand der EuGH jedoch als diskriminierend gegenüber anderen Ländern, weshalb die Pkw-Maut in Deutschland im Juni 2019 gekippt wurde.

 

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Was ist ein Poolfahrzeug?

Im Rahmen des Corporate Carsharing stellen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Fahrzeuge zur Nutzung zur Verfügung. Hierbei handelt es sich nicht um fest zugewiesene Fahrzeuge, sondern um Fahrzeuge, die allen Mitarbeitern frei zugänglich sind. Diese Fahrzeuge nennt man „Poolfahrzeuge“.

 

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Wie kann man seine Punkte im Fahreignungsregister kostenfrei abrufen?

Begeht ein Fahrer Verstöße im Straßenverkehr, kann er dafür „Strafpunkte“ im Fahreignungsregister erhalten. Den aktuellen Punktestand kann man beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg kostenfrei abrufen. Der Antrag auf Auskunft kann kostenfrei persönlich vor Ort, per Post oder online gestellt werden.

 

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Was ist eine Rettungskarte?

Bei der Rettungskarte, oder auch Rettungsdatenblatt genannt, handelt es sich um eine kleine Karte oder eine DIN-A4-Übersicht, die Rettungskräften im Falle eines Verkehrsunfalls Aufschluss über die Bauweise des jeweiligen Fahrzeugs liefern kann. Jedes Fahrzeugmodell bzw. jede Fahrzeugmodellgruppe hat eine typenspezifische Rettungskarte. Die Karte enthält eine Frontal- und Draufsicht des Fahrzeugmodells sowie eine dazugehörige Legende. An Letzterer kann abgelesen werden, wo sich bestimmte technische Einheiten im Wagen befinden, wie z. B. Karosserieverstärkung, Steuergerät, Batterie, Kraftstofftank oder Airbag. Diese werden farbig in der Fahrzeugskizze gekennzeichnet. Dank der Skizze kann die Rettungszeit der Einsatzkräfte gesenkt werden, was wiederum höhere Überlebenschancen für (Schwer-) Verletzte bedeutet.

 

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S-U

Was ist Section Control und wie funktioniert es?

Bei Section Control handelt es sich um ein Streckenabschnittskontrollsystem, welches zur Überprüfung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit genutzt wird. Anders als bei anderen Radarkontrollen wird nicht nur ein Messpunkt berücksichtigt, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit über einen bestimmten und längeren Abschnitt hinweg. Überschreitet ein Autofahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Durchschnitt, löst der Blitzer aus. Die zu erwartenden Strafen umfassen Bußgelder, Punkte im Fahreignungsregister sowie im schlimmsten Fall ein Fahrverbot.

 

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Was ist eine (betriebliche) Unterweisung?

Bei einer Unterweisung wird einer Person oder einem Personenkreis Wissen vermittelt. Im Unternehmen sind vor allem Arbeitsunterweisungen für Arbeitsschutz und Gesundheit relevant. Gesetzliche Grundlage hierfür ist insbesondere Paragraf 12 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG).

Auch im Fuhrpark gibt es relevante Mitarbeiterunterweisungen. Für Dienstwagenfahrer muss der Arbeitgeber beispielsweise mindestens einmal jährlich die Fahrerunterweisung nach UVV durchführen. Dabei lernen die Mitarbeiter den richtigen Umgang mit dem Fahrzeug im Straßenverkehr.

 

Mehr Informationen zur Fahrerunterweisung nach UVV:

V-Z

Was ist eine Wallbox und wie wird Sie eingesetzt?

Bei einer Wallbox (zu Deutsch „Wandkasten“) handelt es sich um eine Wandladestation, um ein Elektrofahrzeug vor allem in Privathaushalten aufzuladen. Die Wallbox verbindet das Fahrzeug mit dem Stromnetz und stellt eine Alternative zum haushaltsüblichen Schuko-Stecker dar. Sie kann im Haus oder in geschützten Außenbereichen angebracht werden. Wallboxen sollten nur von Fachmännern installiert werden.

 

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Was ist eine Warnweste?

Bei einer Warnweste, Leuchtweste, Reflektorweste oder Sicherheitsweste handelt es sich um eine Weste in auffälligen Farben und mit integrierten, reflektierenden Streifen. Dadurch sollen Personen sowohl am Tag als auch in der Nacht deutlicher sichtbar sein. Eine Warnweste wird vor allem auf Baustellen oder im Straßenverkehr bei Unfällen oder Pannen getragen. Sie muss der DIN EN 471:2003+A1:2007 bzw. der EN ISO 20471:2013 entsprechen.

 

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