Frau Schmitt
Ihre Ansprechpartnerin
Frau Schmitt
Tel.: +49 271-48972-10
Mail: [javascript protected email address]

Für jedes Unternehmen, welches über eine Fahrzeugflotte verfügt, ist die Einrichtung eines speziellen Bereichs für den Fuhrpark sinnvoll: Das Flotten- oder Fuhrparkmanagement.

Das Flottenmanagement befasst sich neben rechtlichen Grundlagen, wie der Car Policy und dem Dienstwagenüberlassungsvertrag, auch mit praktischen Themen, wie der Führerscheinkontrolle, Fahrerunterweisung und Fahrzeugprüfung. Zusätzlich spielen auch die Kosten im Fuhrpark eine große Rolle. Dies betrifft insbesondere Schäden oder Kraftstoffkosten, aber auch Ordnungswidrigkeiten von Dienstwagenfahrern können zu Kosten im Fuhrparkmanagement führen.

Auf dieser Seite fassen wir die wichtigsten Bestandteile des Flottenmanagements zusammen.

Car Policy – Dienstwagenüberlassungsvereinbarung – Grundsätzliche Regelung

Car Policy, Dienstwagenrichtlinie, Dienstwagenordnung oder Dienstwagenvertrag – die Dienstwagenüberlassungsvereinbarung hat viele verschiedene Namen und doch meinen alle dasselbe: Eine schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Überlassung eines Dienstfahrzeugs. Bei der Car Policy handelt es sich um eine allgemeine Regelung, die nicht mit jedem Mitarbeiter einzeln getroffen wird. Bei der Überlassungsvereinbarung besteht hingegen eine einzelvertragliche Regelung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Die Car Policy beschreibt, welche Mitarbeiter welche Fahrzeugkategorien fahren dürfen und welche Ausstattungsmerkmale in Frage kommen. Sonderausstattungen sowie Bestell- und Rückgabeprozesse werden ebenfalls über die Car Policy eines Unternehmens geregelt. Der Dienstwagenüberlassungsvertrag als Regelung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer basiert auf der Car Policy und beinhaltet die Details der Überlassung. Dazu zählen die Rechte und Pflichten des Mitarbeiters, dem der Dienstwagen überlassen wurde, sowie die Pflichten des Arbeitgebers, die sich aus der Überlassung ergeben. Der Dienstwagenüberlassungsvertrag wird stets schriftlich vereinbart. In der Car Policy wird neben dem Namen des Fahrers und dem überlassenden Unternehmen auch das Fahrzeug, welches überlassen wird, im Detail aufgeführt. Hierfür sind Marke, Kennzeichen, Fahrgestellnummer und Modell des Fahrzeugs erforderlich.

Bestandteile der Car Policy und des Dienstwagenüberlassungsvertrags

Wichtige Bestandteile des Überlassungsvertrags sind:

  • Vereinbarungen über Privatnutzung,
  • Kostenübernahme für Wartung, Reparaturen und Versicherungen durch den Arbeitgeber,
  • Haftungsverteilung in Unfallsituationen.

Darüber hinaus sollten folgende Punkte geregelt werden:

  • Tankkartennutzung,
  • Auslandsfahrten,
  • Verhalten bei Unfällen und Diebstählen (interne Meldeprozesse),
  • Überlassung an Dritte,
  • Abholung und Rückgabe des Dienstwagens,
  • Ansprechpartner.

Ein besonders wichtiger Abschnitt in Dienstwagenüberlassungsvereinbarungen befasst sich mit dem Widerrufsrecht, denn Arbeitgeber haben nicht ohne Weiteres die Möglichkeit den überlassenen Dienstwagen wieder zurückzufordern. Dieses Widerrufsrecht greift insbesondere dann, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt oder beispielsweise aufgrund von Krankheit längere Zeit nicht zur Verfügung steht. Hierfür müssen allerdings alle theoretisch möglichen Fälle im Widerrufsrecht definiert werden.

bestandteile car policy
Blog-Beitrag
Car Policy: Bedeutung für den Fuhrpark und wichtige Inhalte
Gesetzesbücher Bücherregal
Blog-Beitrag
Tipps für Rechtssicherheit im Fuhrparkmanagement
Beschaffung

Bei der Anschaffung von Firmenfahrzeugen stellt sich für Unternehmen immer wieder die Frage nach der idealen Finanzierung. Lohnt es sich ein Fahrzeug fest für das Unternehmen zu beschaffen oder ist Leasing die bessere Alternative? Hierbei kommt es immer auf die individuellen Anforderungen des einzelnen Fuhrparks an, denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Nach einer Befragung des Corporate Vehicle Observatory (CVO) setzen immer mehr Firmen auf Leasing-Fahrzeuge. Gerade große Firmen tendieren zum Leasing, in kleineren und mittleren Unternehmen hält sich die Zahl der gekauften und geleasten Fahrzeuge hingegen noch die Waage.

Finanzierung & Kauf

Bei der Finanzierung eines Fahrzeugs beziehungsweise dessen Kauf wird der Vermögensgegenstand über Kapital des Unternehmens beschafft. Je nach Art der Finanzierung wird hier zwischen Eigenkapitalfinanzierung und Fremdkapitalfinanzierung unterschieden.

Spielzeugauto und Geldbeutel mit 50 Euro Schein

Bei der Finanzierung durch Eigenkapital verwendet das Unternehmen beispielsweise Gewinne zum Kauf des Vermögensgegenstandes oder erweitert das Eigenkapital durch die Aufnahme neuer Beteiligter am Unternehmen (Eigenfinanzierung). Wird die Finanzierung hingegen über externes Vermögen durchgeführt, spricht man von Fremdfinanzierung. Diese basiert auf Krediten und Darlehen von Finanzinstituten. Hier sind Zinszahlungen und Rückzahlungsbedingungen zu berücksichtigen. Bei der Art der Finanzierung wird zwischen drei Formen unterschieden:

  • Neuinvestition,
  • Ersatzinvestition und
  • Erweiterungsinvestition.

Investitionen können hierbei kurz-, mittel- oder langfristig sein, je nachdem, wie lange die Finanzierung läuft und wie lange der Vermögensgegenstand im Unternehmen verweilen soll.

Leasing

Bei Leasing handelt es sich um eine spezielle Finanzierungsform. Der Leasinggeber überlässt als Eigentümer dem Leasingnehmer eine Sache zum Gebrauch. Für das Leasingobjekt wird über den vereinbarten Zeitraum eine Leasingrate gezahlt. Die Besonderheit am Leasing ist, dass der Leasingnehmer kein Eigentum am Leasingobjekt erwirbt, vielmehr steht das Nutzungsrecht im Vordergrund.

Unterschieden werden kann grundsätzlich zwischen zwei Formen des Leasings:

  • Direktes Leasing (Leasingobjekt wird direkt vom Hersteller bezogen)
  • Indirektes Leasing (Leasingobjekt wird über eine Leasinggesellschaft bezogen)

Für Fuhrparks bieten sich beide Varianten an. Entweder wird das Fahrzeug direkt beim Autohersteller geleast, dann wird meist die gesamte Flotte durch dieselbe Marke gestellt, oder man wählt den Weg des indirekten Leasings über eine Leasinggesellschaft. Letzteres ist insbesondere dann sinnvoll, wenn unterschiedliche Automarken im Fuhrpark zugelassen sind.

Leasing eignet sich in der Regel für langfristig und selbstständig verwendbare Vermögensgegenstände, Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens oder Gegenstände, die ihre Selbstständigkeit durch Ein- oder Umbauten verlieren, eigenen sich hingegen nicht.
Bilanziell wird das Leasingobjekt in der Regel beim Leasinggeber erfasst. Der Leasingnehmer hat meist nur die Möglichkeit die Leasingraten als sonstige betriebliche Aufwendungen abzusetzen. Das Leasingobjekt selbst erscheint hierbei nicht in der Bilanz.
Beim Finanzierungsleasing kann der Leasingnehmer zwischen verschiedenen Optionen wählen:

  • Verträge ohne Option,
  • Verträge mit Kaufoption,
  • Verträge mit Mietverlängerungsoption.

Hierbei wird eine bestimmte Grundmietzeit vereinbart, nach deren Ablauf der Leasingnehmer entscheiden kann, ob er den Gegenstand übernimmt und kauft, weiter mietet oder der Leasingvertrag ausläuft. Diese Art des Leasings eignet sich insbesondere, wenn bestimmte Vermögensgegenstände über einen längeren Zeitraum getestet werden wollen und danach die Entscheidung über den Kauf fallen soll.

Unterschiede Leasing vs. Kauf

Leasing

Kauf

Auto bleibt Eigentum der Leasinggesellschaft

Eigentum am Fahrzeug samt Anspruch auf Garantie

Schonung des Eigenkapitals / höhere Liquidität

Auto kann frei eingesetzt oder verkauft werden

Leasingraten sind als Betriebsausgaben absetzbar

Bindung von Kapital

Unternehmen können von Rabatten der Anbieter profitieren

Abschreibungen mindern den Gewinn

Fuhrpark ist immer auf dem neusten Stand

Keine Planungssicherheit der laufenden Betriebslosten

Einschränkungen bei der Nutzung

Kein umständliches / unsicheres Rückgabeprozedere

Planungssicherheit / sichere Kalkulationsbasis

Restwertrisiko

Kein Restwertrisiko bei Kilometerverträgen

Verkauf der Fahrzeuge in Eigenregie (Gewährleistungspflicht)

Eventuell Nachzahlungen und Probleme bei der Rückgabe

Aufwendinge Kapitalbeschaffung

Versicherungsumfang kann selbst bestimmt werden

leasing im überblick
Blog-Beitrag
Fahrzeugleasing: Steckbrief
Auto öffnen mit Schlüssel
Blog-Beitrag
Problempunkte beim Fahrzeugleasing
Autopanne offene Motorhaube
Blog-Beitrag
Sachmangel beim Neuwagenkauf
Autos auf Parkplatz
Blog-Beitrag
Einkaufsmanagement im Fuhrpark Teil 1: Beschaffung von Dienstwagen
Frau belädt Kofferraum
Blog-Beitrag
Einkaufsmanagement im Fuhrpark Teil 2: Wichtige Einflussfaktoren bei der Fahrzeugbeschaffung
Interne Kommunikation
Blog-Beitrag
Kaufvertragsrecht: Grundlagen und Fuhrparktipps
Mann schreibt
Blog-Beitrag
Kaufvertragsrecht: Rechte und Pflichten
Blog-Beitrag
Garantie und Gewährleistung
Promillegrenze Mann sitzt auf Fahrrad
Blog-Beitrag
Ein Fahrrad über den Arbeitgeber leasen - Lohnt sich das?
Mobilitätsmanagement

Auch im Fuhrparkmanagement wächst die Bedeutung des Mobilitätsmanagements stetig, doch was ist hierunter überhaupt zu verstehen? Mobilitätsmanagement meint die Förderung des nachhaltigen Verkehrs und die Verringerung der Auto-Nachfrage durch eine Veränderung der Einstellungen und Verhaltensweisen der Verkehrsteilnehmer, so besagt es das MAX-Konsortium und die European Platform in Mobility Management. Aus diesem Grundgedanken leiten sich folgende Hauptziele des Mobilitätsmanagements ab:

  • Reduzierung motorisierter Fahrzeugbewegungen
  • Förderung einer effizienten, umwelt- und sozialverträglichen Mobilität

 

Durch die Einsparung von Emissionen und anderen negativen Effekten des Nah- und Fernverkehrs wird langfristig ein umweltfreundlicher und nachhaltiger Verkehr angestrebt. Im Rahmen des Mobilitätsmanagements befassen sich auch immer mehr Fuhrparkverantwortliche mit umweltfreundlichen Lösungen, um die Mobilität der Mitarbeiter nachhaltiger zu gestalten. Alternative Fortbewegungsmöglichkeiten, neben dem eigenen Dienstwagen, sind hier:

  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Carsharing-Lösungen
  • Fahrräder

 

Öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder lassen sich hierbei besonders gut durch den Arbeitgeber subventionieren. Durch die Bereitstellung eines Job-Tickets für öffentliche Verkehrsmittel kann die Anzahl der Mitarbeiter, die täglich mit dem PKW zur Arbeit pendeln, deutlich reduziert werden – aber auch Fahrräder, wie E-Bikes oder Pedelecs, bieten sich zur Subvention an. Neben Sonderangeboten für den Kauf eines Fahrrads können auch andere Anreizsysteme, wie eine zusätzliche Vergütung für gesundheitsfördernde Maßnahmen, die Mitarbeiter zu einer nachhaltigeren Fortbewegungsmöglichkeit ermutigen. Carsharing ist eine weitere Möglichkeit. Greift ein Unternehmen oder Mitarbeiter auf Carsharing-Fahrzeuge zurück, hat dies gleich zwei Vorteile:

  • Die finanzielle Belastung für beide Seiten ist wesentlich geringer, wie bei einem eigenen Fahrzeug (Anschaffung, laufende Kosten etc.).
  • Steht nicht regelmäßig ein Fahrzeug zur Verfügung, greifen Mitarbeiter auf alternative Fortbewegungsmöglichkeiten zurück und schonen damit gleichzeitig die Umwelt.

Durch die wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Verhalten muss sich auch das Fuhrparkmanagement einem Wandel unterziehen, denn immer mehr Unternehmen setzen im Rahmen Ihres Unternehmensleitbildes auf eine nachhaltige Unternehmensführung.

4 Lösungen für flexible Mobilität der Mitarbeiter

Eine der Kernaufgaben im Fuhrparkmanagement ist seit jeher das Management der Mitarbeitermobilität. Bei stetig wachsendem Angebot flexibler Mobilitätslösungen stellt sich die Frage, welche Modelle es derzeit im Markt gibt. Wir haben eine Übersicht über verschiedene Modelle erstellt, die insbesondere Mitarbeitern ohne fest zugeordneten Dienstwagen eine flexible Mobilität ermöglichen.

4 Lösungen für flexible Mobilität der Mitarbeiter

Autoschlüssel
30 Jahre Carsharing - Interview mit Uwe Latsch

Ein Auto nur dann zu nutzen, wenn es wirklich gebraucht wird, es dann irgendwo im Stadtgebiet wieder abzustellen und so mit anderen zu teilen: Was nach einer modernen, umweltfreundlichen Idee klingt, gibt es bereits viel länger als einige vielleicht denken. Denn Carsharing ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts, sondern feierte bereits seinen 30. Geburtstag. Heutzutage nutzen über 2 Millionen Menschen Carsharing, doch angefangen hat alles ganz klein. Um dem Ursprung des Carsharings und seiner, vor allem auch technischen, Entwicklung auf den Grund zu gehen, haben wir den vielleicht wichtigsten Vorreiter auf dem Gebiet zum Gespräch gebeten: Uwe Latsch ist CTO bei der INVERS GmbH und gilt mit seinen Entwicklungen als Mitbegründer des Carsharings.

30 Jahre Carsharing – Interview mit Uwe Latsch

Auto öffnen mit Schlüssel
E-Scooter als Ergänzung zum Dienstwagen: Das müssen Unternehmen beachten

Kundenbesuche oder Kurierfahrten mit dem E-Scooter erledigen? Was für manche Arbeitgeber interessant klingt, birgt auch Risiken. Wie sinnvoll ist der Einsatz von E-Scootern im Unternehmen und welche gesetzlichen Vorgaben gibt es?

E-Scooter als Ergänzung zum Dienstwagen: Das müssen Unternehmen beachten

Autos auf Parkplatz
Mobilitätsbudget statt Dienstwagen: Flexibilität vor Statussymbol

Ein eigener Dienstwagen ist für viele Mitarbeiter ein beliebter Bestandteil des Gehalts. Wird ein Dienstfahrzeug vom Unternehmen angeboten, schlagen Mitarbeiter dieses nur selten aus. Doch es gibt durchaus gute Gründe, Dienstautos zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten und auf ein Mobilitätsbudget zu setzen. Wir erklären, was genau darunter zu verstehen ist und wie eine Umsetzung im Fuhrparkmanagement aussehen kann.

Mobilitätsbudget statt Dienstwagen: Flexibilität vor Statussymbol

Spielzeugauto und Geldbeutel mit 50 Euro Schein
Versicherungen

Versicherungen sind auch im Fuhrpark besonders wichtig, denn nicht nur die Fahrzeuge müssen abgesichert werden, auch der Fuhrparkleiter sollte sich über einen umfangreichen Versicherungsschutz informieren, denn gerade bei Verstößen gegen die Halterhaftung kann es für Fuhrparkverantwortliche schnell teuer werden. Mit der Delegation der Halterverantwortung von der Geschäftsführung an einen Verantwortlichen im Fuhrpark gehen die Halterpflichten auf diesen über. Hierzu zählen neben der Führerscheinkontrolle von Dienstwagenfahrern auch die regelmäßig durchzuführende Fahrerunterweisung nach UVV sowie die jährliche Überprüfung der Fahrzeuge nach den Vorgaben der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung.

Um das Haftungsrisiko für Fuhrparkverantwortliche zu minimieren, bietet sich oftmals der Abschluss einer speziell auf Fuhrparkverantwortliche ausgerichtete Rechtsschutzversicherung an. Neben dieser Versicherung ist auch die Versicherung der Fahrzeuge selbst besonders wichtig. Im Gegensatz zu Privat-Kraftfahrzeugversicherungen bieten speziell konzipierte Flottenversicherungen Gesamtpakete für Fuhrparks. Diese sind, je nach Versicherungsgesellschaft, für Fuhrparks ab einer bestimmten Größe abschließbar. Die Flottenversicherung beinhaltet hier die Kfz-Haftpflichtversicherung sowie eine Teil- oder Vollkaskoversicherung für das Fahrzeug. Manche Versicherungsgesellschaften setzen dabei auf das Thema „Telematik“, um das Fahrverhalten der Fahrer zu messen. Auf Basis dieser Daten wird anschließend ein Rabatt für die Kfz-Versicherung ermittelt. So kann der Dienstwagenfahrer durch eine angepasste Fahrweise nicht nur das Unfallrisiko senken, sondern gleichzeitig auch zu Kosteneinsparungen bei Versicherungskosten beitragen.

Eine weitere wichtige Versicherung im Fuhrparkmanagement ist die gesetzliche Unfallversicherung. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen als Träger der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung haben für die einzelnen Branchen Unfallverhütungsvorschriften (UVV) aufgestellt, die dem Schutz der Arbeitnehmer und der Prävention von Gesundheitsschäden dienen. Auch für den Fuhrpark gibt es hier Regelungen, die besonders zu beachten sind, wie die DGUV Vorschrift 70 Fahrzeuge.

Gesetzesbücher Bücherregal
Blog-Beitrag
Die gesetzliche Unfallversicherung
Taschenrechner
Blog-Beitrag
Flottenversicherung - Wesentlicher Bestandteil der Fuhrparkabsicherung
Richterhammer
Blog-Beitrag
Die Rechtsschutzversicherung für Fuhrparkmanager
Blog-Beitrag
Der richtige Fahrstil macht´s: Telematik-Tarife von Versicherungen
Blog-Beitrag
Grüne Versicherungskarte: Länder, Kosten, Ablauf & Versicherung
Besprechung zwischen Mann und Frau
Blog-Beitrag
Schaden-Kosten-Quote: Auswirkungen auf das Fuhrparkmanagement
Führerscheinkontrolle

Die Führerscheinkontrolle im Fuhrpark zählt zu einer der Hauptpflichten des Fuhrparkmanagers, denn bei regelmäßiger und ordnungsgemäßer Durchführung können Haftungsrisiken minimiert werden. Überlässt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern Dienstfahrzeuge, muss dieses regelmäßig überprüfen, dass die Fahrer im Besitz eines Führerscheins sind. Häufige Ursachen für den Entzug des Führerscheins sind beispielsweise Geschwindigkeitsüberschreitungen. Hier kann es auch schon einmal zu einem längeren Fahrverbot kommen. Fährt der Dienstwagenfahrer dann trotzdem mit seinem Dienstfahrzeug, haftet der Fuhrparkverantwortliche oder das Unternehmen bei Schäden.

Manuelle Kontrolle

Die manuelle Führerscheinkontrolle mit Formularen, Excel-Listen und Outlook-Terminwiedervorlagen ist ein erster Schritt zur Senkung der Halterrisiken. Im Rahmen der Erstkontrolle werden die Führerscheindaten des Fahrers erfasst. Diese dienen bei anschließenden Folgekontrollen dem Abgleich der dokumentierten Daten mit dem vorgelegten Original-Führerschein. Für kleine Fuhrparks mit wenigen Fahrern ist diese Vorgehensweise vielleicht noch überschaubar. Steigt die Anzahl der Dienstwagenfahrer, kann man bei dieser Art der Kontrolle jedoch schnell den Überblick verlieren.

Die manuelle Führerscheinkontrolle zusammengefasst:

  • Dokumentation der Führerscheindaten bei Erstkontrolle
  • Verwaltung der Wiedervorlagetermine für Folgekontrollen
  • Terminierung von Folgekontrollterminen
  • Durchführung der Kontrolle durch Fuhrparkmanagement und Fahrer
  • Dokumentation und Archivierung der Kontrolle
  • Erneute Wiedervorlage zur nächsten Folgekontrolle
Elektronische Kontrolle

Eine andere Möglichkeit der Führerscheinkontrolle sind elektronische Kontrollsysteme. Diese bieten mithilfe von auf dem Führerschein angebrachten Identifikationsmedien oder App-Lösungen die Möglichkeit, die Führerscheinkontrolle jederzeit durchführen zu können. Bei der Auswahl des Anbieters ist jedoch darauf zu achten, dass die Systeme rechtssicher sind und Möglichkeiten zur Manipulation ausschließen. Durch elektronische Führerscheinkontrollen werden Prozesse im Fuhrpark effizienter gestaltet und es bleibt mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben im Fuhrparkmanagement.

Person hält Führerschein mit LapID Siegel vor Prüfstation

Die elektronische Führerscheinkontrolle zusammengefasst:

  • Anlage der Fahrer im Kontrollsystem
  • Auswahl des Kontrollintervalls

 

Die Durchführung der Kontrolle selbst sowie die Dokumentation und Terminierung zur nächsten Führerscheinkontrolle werden durch das zugrundeliegende System durchgeführt. Ein Eingreifen des Fuhrparkmanagements in diesen automatisierten Prozess ist erst notwendig, wenn der Kontrollaufforderung nicht nachgekommen wird.

Warum müssen die Führerscheine der Mitarbeiter kontrolliert werden und was droht bei Nicht-Erfüllung? Mehr dazu in unserem kostenlosen Merkblatt!

Bei der Wahl des Anbieters ist jedoch Vorsicht geboten, denn nicht jedes System ist gleichermaßen zur Kontrolle geeignet. In unserem Methodenvergleich finden Sie eine Übersicht der gängigsten Methoden am Markt, sowohl für Identifikationsmedien auf dem Führerschein selbst, als auch für die Kontrolle via Smartphone App.

 

Wettbewerbsvergleich

Wie häufig sollte eine Führerscheinkontrolle im Fuhrpark erfolgen?

Der Halter beziehungsweise der halterverantwortliche Fuhrparkmitarbeiter muss im eigenen Interesse vorbeugend eine Führerscheinkontrolle durchführen. So vermeidet er die aus § 21 Abs.1 Nr.2, Abs.2 Nr.1, Abs.2 Nr.3 StVG folgende strafrechtliche Halterhaftung wegen Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Dabei muss er grundsätzlich vor der Überlassung seines Kraftfahrzeugs an einen Mitarbeiter prüfen, ob dieser im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Er muss sich die zuverlässige Kenntnis verschaffen, dass der Dienstwagennutzer eine für den Betrieb des überlassenen Fahrzeugs ausreichende und unbeschränkte Fahrerlaubnis hat (siehe: Warum muss eine Führerscheinkontrolle im Fuhrpark erfolgen?).

Wie häufig sollte eine Führerscheinkontrolle im Fuhrpark erfolgen?

Führerscheinkontrolle mit LapID Driver App
Tipps zur Führerscheinkontrolle im Fuhrpark

Die elektronische Führerscheinkontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil des Flottenmanagements. Denn jedes Unternehmen, das seinen Mitarbeitern Dienstfahrzeuge zur Verfügung stellt, muss nach § 21 Abs.1 Nr.2, Abs.2 Nr.1, Abs.2 Nr.3 StVG regelmäßig die Führerscheine der Mitarbeiter kontrollieren. Wir fassen alles Wichtige zur Führerscheinkontrolle im Fuhrpark zusammen.

Tipps zur Führerscheinkontrolle im Fuhrpark

Webinare Führerscheinkontrolle

Strafzettelmanagement

Bei der Bereitstellung von Dienstwagen für Mitarbeiter müssen Fuhrparkverantwortliche auch manchmal mit einem Strafzettel oder einem Anhörungsbogen rechnen. Diese können schon aufgrund kleiner Verstöße im Fuhrparkmanagement für viel Arbeit sorgen.

Vergehen wie Falschparken, überhöhte Geschwindigkeiten, fehlende Sicherheitsausrüstung im Fahrzeug oder falsche Ladungssicherung sind nur ein paar Punkte, die mit einem Strafzettel oder einer Verwarnung geahndet werden. Mithilfe der regelmäßigen Durchführung von Führerscheinkontrollen, Fahrerunterweisung und Fahrzeugprüfung nach UVV können Strafzettel vermieden werden.

Das Strafzettelmanagement ist somit fester Bestandteil des Fuhrparkmanagements. Um diese im Fuhrpark richtig zu verwalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten – doch nicht jede Methode ist gleich sinnvoll. In unserem Beitrag zum Strafzettelmanagement haben wir die verschiedenen Methoden gegenübergestellt. Seitens des Unternehmens ist es immer wichtig, an der Aufklärung mitzuwirken. Dies impliziert unter anderem die Weitergabe des Strafzettels oder Anhörungsbogens an den betroffenen Dienstwagenfahrer. Weigert sich das Fuhrparkmanagement bei der Aufklärung des Verkehrsverstoßes mitzuwirken, kann im schlimmsten Fall die Fahrtenbuchauflage eine Konsequenz sein.

Auto fährt schnell auf Landstraße
Blog-Beitrag
Tipps zum Umgang mit Ordnungswidrigkeiten im Fuhrpark
Parken-Zone Straßenschild
Blog-Beitrag
Strafzettelmanagement im Fuhrpark
Blog-Beitrag
Falschparken: Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen
Tankkartenmanagement

Mit dem stetigen Anstieg der Kraftstoffpreise in den letzten Jahren hat auch das Tankkartenmanagement an Bedeutung gewonnen. Neben den Anschaffungskosten und weiteren laufenden Kosten für ein Dienstfahrzeug ist der Kraftstoffverbrauch ein hoher Kostenverursacher. Tank- und Servicekarten, wie die Shell Card oder DKV Card, bieten daher viele Vorteile für Fuhrparkverantwortliche. Über solche Tankkarten lassen sich direkt alle relevanten Kraftstoffdaten zu einem Dienstfahrzeug zuordnen. Aber nicht nur durch den Kraftstoffverbrauch entstehen Kosten, sondern auch bei der Verwaltung der Tankrechnungen können ungeahnt Kapazitäten im Fuhrparkmanagement gebunden werden.

Stellt ein Unternehmen Dienstwagen zur Verfügung, wird über die Car Policy und den Dienstwagenüberlassungsvertrag geregelt, wer die Kraftstoffkosten zu tragen hat. Diese Kosten übernimmt in der Regel der Arbeitgeber, gleichzeitig ist das Fuhrparkmanagement mit der Betreuung der Abrechnungen von Kraftstoffrechnungen beauftragt. Setzt ein Unternehmen noch nicht auf Tankkarten, reichen Dienstwagenfahrer in der Regel alle Kraftstoffrechnungen als Belege ein. Diese müssen durch das Fuhrparkmanagement geprüft und an die Buchhaltung zur Rückerstattung an den Fahrer weitergegeben werden. Reicht ein Dienstwagenfahrer eine Rechnung beispielweise zu spät ein, kann die Erstattung erst in einem nächsten Rechnungslauf erfolgen und der Fahrer muss solange auf die Begleichung der Kosten warten.

Tankkarten bieten hier den großen Vorteil, dass die Abrechnung direkt zwischen Tankstellenbetreiber und Unternehmen, welches die Tankkarte bezieht, erfolgt. Hierdurch entstehen für den Fahrer bei der Abrechnung von Kraftstoffrechnungen keine zusätzlichen Aufwände. Durch das System des Tankkartenanbieters können die Rechnungen dem Dienstwagen direkt zugeordnet werden. Hierdurch hat das Fuhrparkmanagement einen gesamtheitlichen Überblick über den insgesamten Kraftstoffverbrauch des Fuhrparks und kann Ableitungen für die zukünftige Beschaffung von Dienstwagen treffen. Zusätzlich bieten Tankkarten die Möglichkeit weitere Zusatzfunktionen zu integrieren. So lassen sich beispielsweise Führerscheinkontrollsysteme direkt in Tankkartenverwaltungssysteme integrieren.

Welche Folgen hat Tankkartenmissbrauch für den Fuhrpark?

Eine zum Firmenfahrzeug gehörige Tankkarte die bargeldlose Betankung auf Rechnung des Arbeitgebers ermöglichen. Je nach Leistungsumfang des Tankkartenanbieters können dabei auch andere wie auch nicht fahrzeugbezogene Serviceleistungen ohne Barzahlung in Anspruch genommen werden. Für den Arbeitgeber führt die Verwendung von Tankkarten neben einer deutlichen Arbeitserleichterung zur Reduzierung von Barausgaben und zum Ersatz komplizierter Spesenabrechnungen.

Welche Folgen hat Tankkartenmissbrauch?

Tankkarten
euroShell Tankkarte und LapID - Zwei starke Partner für den Fuhrpark (Interview)

Die Servicefunktion von LapID über die Shell Card unterstützt Fuhrparkbetreiber dabei, der Führerscheinkontrollpflicht einfach nachzukommen. Hierfür stehen die LapID Prüfstationen bei allen teilnehmenden Shell Stationen zur Verfügung und bilden bundesweit ein flächendeckendes Netz. Neben der Führerscheinkontrolle profitieren Kunden mit der Shell Card auch von allen weiteren Leistungen der Tankkarte. Die wichtigsten Fragen zur Shell Card und den Services werden in diesem Interview beantwortet.

euroShell und LapID – zwei starke Partner für den Fuhrpark

Falsch getankt: Was zu tun ist, Kosten, Versicherung & Ausland

In stressigen Situationen kann es schnell passieren, dass man die Zapfhähne an der Tankstelle verwechselt und beispielsweise Benzin statt Diesel tankt. Auch bei unbekannten Fahrzeugen, wie einem Leihwagen, oder eben auch dem Firmenfahrzeug kann es leicht zur Falschbetankung kommen. Wir erklären, was zu tun ist, wenn Sie falsch getankt haben und welche Kosten Sie erwarten. Außerdem beantworten wir, ob die Versicherung für eine Falschbetankung aufkommt und was zu tun ist, wenn Sie im Ausland den falschen Kraftstoff tanken.

Falsch getankt: Was zu tun ist, Kosten, Versicherung & Ausland

Günstig tanken: Dos und don'ts beim Tanken und weitere Tipps

Die Tankstelle ist ein Ort für sich – das wird sogar in der Straßenverkehrsordnung berücksichtigt. Ist man mit dem Auto unterwegs, stellt man sich vielleicht die Frage, was beim Befahren und dem Aufenthalt an der Tankstelle überhaupt zu beachten ist. Neben den Dos and Don’ts an Tankstellen haben wir auch den ein oder anderen nützlichen Tipp untergebracht.

Günstig tanken: Dos und don’ts beim Tanken und weitere Tipps

Auto tanken
DKV Card: Elektronische Führerscheinkontrolle mit dem DKV

DKV Euro Service ist der Marktführer für die bargeldlose Unterwegsversorgung des Transportgewerbes auf Europas Straßen. Mit der Tank- und Servicekarte DKV CARD und ergänzenden Dienstleistungen bietet das Unternehmen seinen Kunden eine auf deren Tagesgeschäft abgestimmte Produktpalette zur Optimierung und Steuerung gewerblicher Fuhrparks. Dieses Portfolio erweitert LapID um die Möglichkeit der elektronischen Führerscheinkontrolle. Fragen zu den Vorteilen der DKV CARD und die elektronische Führerscheinkontrolle über DKV beantwortet Claudia Krisch, Head of Product Management Vehicle Services, im Interview.

DKV Card: Elektronische Führerscheinkontrolle mit dem DKV

Fahrerunterweisung nach UVV

Neben der Führerscheinkontrolle ist auch die Fahrerunterweisung nach UVV ein wichtiger Bestandteil des Fuhrparkmanagements und fällt unter die Halterverantwortung. Zur Einhaltung der Arbeitssicherheit und des Arbeitsschutzes haben die Berufsgenossenschaften Unfallverhütungsmaßnahmen erlassen, die der Prävention von Gesundheitsgefahren dienen. Überlässt ein Unternehmen nun Dienstfahrzeuge an seine Mitarbeiter, muss das Unternehmen sicherstellen, dass diese im Umfang mit diesem Arbeitsmittel unterwiesen sind. Diese Unterweisung muss bei Übergabe des Arbeitsmittels (hier: des Fahrzeugs), erfolgen und regelmäßig, mindestens jährlich, und bei Bedarf wiederholt werden.

Im Rahmen der Fahrerunterweisung nach UVV werden verschiedenste Dinge, wie z. B. das Thema Ladungssicherung, erläutert. Mit diesen Inhalten sollten Unfallrisiken minimiert und die Fahrer für sicheres Verhalten im Straßenverkehr sensibilisiert werden. In der Regel werden diese Unterweisungen im Rahmen von Präsenzveranstaltungen durchgeführt, aber auch vor dem Fuhrparkmanagement macht die Digitalisierung nicht halt. Eine Möglichkeit die Vorzüge der Digitalisierung zu nutzen ist der Einsatz von E-Learning-Systemen zur Fahrerunterweisung. Hiervon profitieren direkt beide Seiten – Fuhrparkmanagement und Dienstwagenfahrer.

Vorteile für das Fuhrparkmanagement:

  • Terminierung der Unterweisung erfolgt über das E-Learning-System
  • Keine Erstellung von Unterlagen notwendig (in der Regel systemseitig vorhanden)
  • Dokumentation erfolgt über das E-Learning-System

 

Das Fuhrparkmanagement muss beim Einsatz von E-Learning-Systemen lediglich alle Fahrer im System anlegen. Ein Eingreifen ist nur notwendig, wenn neue Fahrer hinzukommen oder Fahrer die Unterweisung nicht durchgeführt haben. Diese Vorgehensweise spart wichtige Kapazitäten im Fuhrparkmanagement und reduziert langfristig die Kosten.

Vorteile für den Dienstwagenfahrer:

  • Die Unterweisung kann jederzeit über den PC durchgeführt werden
  • Es gibt keine langen Anreisewege zur Präsenzveranstaltung (insbesondere bei dezentralen Fuhrparks)
  • Unterweisungen sind von kürzerer Dauer wie Präsenzveranstaltungen

 

Dienstwagenfahrer können die Unterweisung deutlich flexibler durchführen, denn diese ist ortsunabhängig an jedem PC durchführbar.

Besprechung zwischen Mann und Frau
Tipps
Übersicht zur Fahrerunterweisung nach UVV
Blog-Beitrag
Praktische Tipps zur Durchführung der Fahrerunterweisung nach UVV
Reifenmanagement

Das Reifenmanagement ist je nach Größe des Fuhrparks eine umfangreiche und zeitintensive Angelegenheit. Manche Unternehmen geben diese Aufgabe an Dienstleister ab, damit sie sich den anderen Aufgaben im Fuhrpark widmen können. Durch das Outsourcing wird das Fuhrparkmanagement entlastet, Kapazitäten werden wieder verfügbar. Mitarbeiter, die ebenfalls in das Reifenmanagement involviert waren, müssen sich nicht länger darum kümmern und der interne Verwaltungsaufwand entfällt. Auch Termine für Inspektionen sowie Wartungen fallen in das riesige Angebotsspektrum externer Dienstleister. Entscheidet man sich gegen einen externen Dienstleister müssen die Prozesse im Fuhrpark eindeutig geregelt werden, denn der Reifen kann ein entscheidender Kostenfaktor im Fuhrpark sein. Nicht nur der richtige Reifendruck, auch die richtige Reifenwahl und Ausstattung, je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen, kann dazu beitragen, die Kosten im Fuhrpark zu senken.

Reifenmanagement: Outsourcing und Wissenswertes über Reifen

Viele Unternehmen suchen im Bereich des Fuhrparkmanagements nach effizienten Lösungen, um Kosten einzusparen und Prozesse zu optimieren. Hinsichtlich dessen werden diverse Full-Services erfolgreich und effizient von externen Dienstleistern übernommen und entlasten das Fuhrparkmanagement zunehmend. Das Reifenmanagement gehört, wie die Koordination von Inspektions- und Wartungsarbeiten, ebenfalls zum Angebotsspektrum. Was gilt es über Reifen zu wissen und lohnt sich das Outsourcing des Reifenmanagements?

Reifenmanagement: Outsourcing und Wissenswertes über Reifen

Lkw Schlüsselnummer 95
Reifenwechsel: Von O bis O oder 7-Grad-Regel

Wer bisher noch nicht den halbjährlichen Reifenwechsel durchgeführt oder das Fahrzeug zum Reifenwechsel in die Werkstatt gebracht hat, wird spätestens jetzt zu Ostern daran denken. Eine Faustregel besagt, den Reifenwechsel „Von O bis O“ durchzuführen – sprich von Ostern bis Oktober und umgekehrt. Doch auch von der 7-Grad-Regel wird im Zusammenhang mit dem Wechsel von Reifen gesprochen. Wir schauen uns beide Methoden an und geben Ihnen Tipps rund um den Reifenwechsel.

Reifenwechsel: Von O bis O oder 7-Grad-Regel

Frau belädt Kofferraum
Winterreifen - Bußgeld jetzt auch für Fahrzeughalter

Künftig wird das Fahren eines Fahrzeugs bei Eis und Schnee ohne entsprechende Winterreifen mit 75 Euro Bußgeld bestraft. Der Bundesrat stimmte kürzlich einer entsprechenden Verordnung des Bundesverkehrsministeriums zu.

Winterreifen – Bußgeld jetzt auch für Fahrzeughalter

Witterungsverhältnisse-Schneeketten
Reifendruck - Ein "unsichtbarer" Kostenreiber im Fuhrpark

Für das Fuhrparkmanagement sind die betrieblichen Kosten der Flotte ein wichtiges Thema. Die Anschaffungskosten des Fahrzeugs, Treibstoff- und Wartungskosten sowie Verschleiß werden intensiv geprüft und es wird sich auf die Suche nach Effizienzpotenzialen gemacht. Doch viel zu oft werden kleinere Aspekte wie beispielsweise der Reifendruck außer Acht gelassen.

Reifendruck – Ein „unsichtbarer“ Kostenreiber im Fuhrpark

Interne Kommunikation
Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement

Bei dem Wort Nachhaltigkeit denkt man möglicherweise erst an die Umwelt, doch bedeutet Nachhaltigkeit auch, dass die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der heutigen Generationen nicht die Entwicklung und Bedürfnisse deren Nachkommen beeinträchtigt. Dies lässt sich auch auf einen Fuhrpark übertragen. Hier kann beispielsweise das Mobilitätsangebot und das damit verbundene Verhalten auf Nachhaltigkeit angepasst werden. So könnte E-Mobilität im Fuhrpark etabliert werden – doch nicht ohne die Mitarbeiter miteinzubinden und sie zu motivieren, diese Angebote zu nutzen. Schließlich können durch gut umgesetzte Maßnahmen nicht nur die aktuellen, sondern auch die zukünftigen Mitarbeiter dadurch profitieren. Nicht zu vergessen: die Außenwirkung des Unternehmens.

Neben E-Mobilität gibt es viele weitere Maßnahmen, die einen Fuhrpark nachhaltig (um-) gestalten. Telefonkonferenzen anstelle von Meetings vor Ort, beispielsweise, gerade wenn die Anfahrtszeit länger als das geplante Meeting und die persönliche Anwesenheit kein Muss ist. Eine weitere Maßnahme ist ein Telematiksystem, da durch die optimale Auslastung des Fuhrparks Kosten, Zeit und Nerven gespart werden können. Nicht zu vergessen und nicht nur für Dienstwagenfahrer und Poolfahrzeugnutzer wichtig sind Fahrsicherheitstrainings, denn eine effiziente und sichere Fahrweise spart Sprit beziehungsweise Energie und schont damit auch die Umwelt.

Tipps
Nachhaltigkeit im Fuhrpark
Die LapID Manager App im Fuhrpark
Tipps
Mobilitätsbudget statt Dienstwagen: Flexibilität vor Statussymbol
Tipps
Dienstfahrrad statt Dienstwagen: Alle Infos rund ums E-Bike im Fuhrpark
Auto fährt schnell auf Landstraße
Blog-Beitrag
CNG schont die Umwelt und das Portemonnaie
Schadenmanagement

Wer einen Fuhrpark betreut, hat auch immer wieder mit Schäden an Fahrzeugen zu tun. Das Schadenmanagement ist ein weiterer Bestandteil des Fuhrparkmanagements und kann sehr komplex werden. Je mehr Fahrzeuge und berechtigte Personen im Fuhrpark beteiligt sind, umso höher werden die Anforderungen an ein funktionierendes Schadenmanagement.

Schadenmanagement bedeutet aber nicht nur die Auswahl einer passenden Werkstatt, um den verursachten Schaden schnellstmöglich beheben zu lassen. Es bedeutet auch, Maßnahmen zur Prävention von Schäden zu ergreifen. Jeder Fuhrparkmanager stellt sich dabei die Frage, wie Schäden am besten vermieden werden können. Vor allem dann, wenn nicht nur Reparaturkosten entstehen, sondern weitere Kosten auf den Fuhrpark und das Unternehmen zukommen, die sich aus der Halterverantwortung ergeben. Neben der Fahrerunterweisung und Fahrzeugprüfung nach UVV, die vornehmlich der Unfallverhütung dienen, ist auch die Einrichtung eines Risk Management-Systems für den Fuhrpark von Vorteil.

Bei Risk Management-Systemen werden alle Prozesse des Fuhrparks, in denen bereits Schäden angefallen sind, erfasst und bewertet. Über diese detaillierten Auswertungen lassen sich für den Fuhrparkmanager Rückschlüsse auf eventuell notwendige Schulungsmaßnahmen für Dienstwagenfahrer ziehen. Das Risk Management ist jedoch nicht nur zur Identifikation von Schadenhäufungen und Schulungsinhalten von Vorteil. Wird langfristig die Anzahl von Schäden im Fuhrparkmanagement reduziert, kann sich dies positiv auf Versicherungsbeiträge auswirken und trägt somit zusätzlich zu einer Kostensenkung im Fuhrpark bei.

Wer haftet bei einem Unfall auf einem Parkplatz?

Wissen Sie, wie die Haftung bei Unfällen auf Parkplätzen geregelt ist? In unserem Beitrag klären wir hierüber auf, denn die Straßenverkehrsordnung gilt in der Regel nicht auf Parkplätzen.

Wer haftet bei einem Unfall auf einem Parkplatz?

Vorteile eines Risk Management-Systems

Bei einer Fuhrparkgröße von mehr als 100 Fahrzeugen und einer hohen Schadenhäufigkeit kann die Einrichtung eines Risk Management-Programms sinnvoll sein, aber auch für kleinere Fuhrparks lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die aktuelle Schadenlage. Erfahren Sie, welche Schritte im Rahmen des Risk Managements zu beachten sind.

Vorteile eines Risk Management-Systems

Grundlagen und rechtliche Bezüge im Schadenmanagement

Haupt- oder nebenberufliche Fuhrparkverantwortliche müssen sich früher oder später mit dem Thema Unfallschäden an Dienstwagen und Poolfahrzeugen befassen. Insoweit besteht ein Grundbedürfnis nach gemanagten Abläufen und organisierten Mechanismen bei der Schadenabwicklung und -regulierung im Fuhrpark. Wie aber bereitet man sich auf den „Fall eines Falles“ richtig vor?

Grundlagen und rechtliche Bezüge im Schadenmanagement

Autopanne offene Motorhaube
Kfz-Gutachten als Schadennachweis

Das Schadenmanagement ist ein Bestandteil des Fuhrparkmanagements. Immer wieder kommt es vor, dass Schäden an überlassenen Firmenfahrzeugen entstehen, doch nicht jedes Mal ist hierfür der Dienstwagenberechtigte verantwortlich. Soll der Schaden nun bei der Versicherung des Unfallgegners geltend gemacht werden, stellt sich oft die Frage nach der Notwendigkeit eines Schadengutachtens. Besonders schwierig wird es, wenn der Schaden nicht direkt behoben werden soll, die Kosten für den entstandenen Schaden aber trotzdem in Rechnung gestellt werden müssen. Wir geben einen Überblick, welche Möglichkeiten es zum Schadennachweis gibt und was beim Kfz-Gutachten zu beachten ist.

Kfz-Gutachten als Schadennachweis

Kostenvoranschlag vs. Unfallgutachten: Unterschiede und Kostenfaktor

Im Falle eines Unfallschadens stellt sich bei der Regulierung oft die Frage nach der Ermittlung der Schadenhöhe. Für Versicherer ist hier das Maß aller Dinge in der Regel der Kostenvoranschlag. Doch ist ein Kostenvoranschlag immer besser als ein Kfz-Gutachten? Wir erläutern, wo die Unterschiede zwischen Kostenvoranschlag und einem Schadengutachten liegen, und betrachten die Kosten beider Schadennachweise genauer.

Kostenvoranschlag vs. Unfallgutachten: Unterschiede und Kostenfaktor

Taschenrechner
Tipps zur effektiven Schadenregulierung

Die praktische Umsetzung der Regulierung von Unfallschäden an Dienstwagen und Poolfahrzeugen gestaltet sich auch für den Fuhrparkprofi mitunter recht mühselig. Die folgenden Grundregeln und Tipps können das Leben bei der Schadenregulierung hingegen deutlich erleichtern.

Tipps zur effektiven Schadenregulierung

Eingeschlagene Scheibe und Vandalismus: Was zahlt die Kfz-Versicherung?

Überprüfung Reifen Werkstatt
Fahrtenbuch und geldwerter Vorteil

Für viele Dienstwagenfahrer ist die Führung des Fahrtenbuchs eine lästige Aufgabe, die ihnen seitens des Fuhrparkmanagements aufgedrängt wird. Diese kann jedoch durchaus sinnvoll sein, denn nicht nur für den Fuhrparkmanager ist das Fahrtenbuch nützlich, auch der Fahrer kann davon profitieren.

Führt ein Fahrer regelmäßig Buch darüber, wie oft und wann er mit dem Dienstwagen unterwegs ist, hat das Fuhrparkmanagement im Falle eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens leicht die Möglichkeit nachzuweisen, welcher Fahrer mit welchem Fahrzeug unterwegs war. Dies trägt zur schnellen Aufklärung dieser Verfahren bei und schützt den Fuhrpark vor einer Zwangsmaßnahme zum Führen des Fahrtenbuchs. Zusätzlich können aus einem Fahrtenbuch Rückschlüsse für Tourenplanungen geschlossen werden. So lässt sich der Arbeitsweg weiter optimieren: Durch gegebenenfalls kürzere Strecken oder die Vermeidung von stauanfälligen Streckenabschnitten lässt sich der Kraftstoffverbrauch senken.

Auch für den Dienstwagenfahrer kann das Fahrtenbuch Vorteile mit sich bringen. Oft ist die Versteuerung nach tatsächlich durchgeführten privaten Fahrten günstiger als die 1-Prozent-Regelung. Dies ist jedoch im Einzelfall zu entscheiden und individuell für jeden Fahrer zu bestimmen. Um Dienstwagenfahrer und Fuhrparkmanagement bei der Führung eines Fahrtenbuchs zu unterstützen, gibt es auf dem Markt eine Vielzahl von Anbietern mit elektronischen Lösungen. Diese dokumentieren die Fahrt mit dem Dienstfahrzeug und lassen im Nachhinein bestimmen, ob es sich um eine dienstliche oder private Fahrt gehandelt hat. So vergisst niemand die Dokumentation der Fahrten im Fahrtenbuch.

Vimcar Elektronisches Fahrtenbuch
Blog-Beitrag
Geldwerter Vorteil: Fahrtenbuch vs. 1-Prozent-Regelung
Blog-Beitrag
Expertentipps zum Fahrtenbuch: Interview mit Christian Siewek (Vimcar)
Blog-Beitrag
Firmenwagen und Privatnutzung - Basics und Aktuelles
Kommunikation und Optimierung (Change Management)

Man kann zwar nicht „nicht“ kommunizieren, doch so manches Mal bleibt einiges Kommunikatives im Unternehmen auf der Strecke, weil es vielleicht für selbstverständlich und daher unnötig zu kommunizieren erachtet wird. Doch wo viele Menschen gemeinsam interagieren, ist es wichtig, regelmäßig miteinander zu sprechen. So werden nicht nur Neuigkeiten verbreitet, sondern man kann auch Optimierungen anstoßen. Soll ein neues System, beispielsweise die elektronische Führerscheinkontrolle, im Unternehmen etabliert werden, muss dies rechtzeitig und zielgruppengerecht kommuniziert werden. Dafür kann man sich mit ausgewählten Mitarbeitern abstimmen, dass diese die Inhalte entsprechend vorab sichten, um so mögliche Lücken in der Kommunikation zu identifizieren und zu schließen. Dadurch kann auch vermittelt werden, wieso das neue System eingeführt wird, weshalb es für alle Beteiligten wichtig und von Vorteil ist. Auch gibt es Informationen, die regelmäßig aktualisiert werden sollten oder gar müssen: Ändert sich die Zahl der Mitarbeiter eines Unternehmens ist dies zwar nicht mit einer Gesetzesänderung, die die Mitarbeiter betrifft, gleichzusetzen, doch sind es auch die Kleinigkeiten und Details, die eine gelungene Unternehmenskommunikation ausmachen. Außerdem schafft ein durch regelmäßige und gute Kommunikation etabliertes Verhältnis der einzelnen Organe eines Unternehmens Vertrauen.

So steigern Sie die Effizienz im Fuhrpark

Aufwand, Komplexität und Kosten eines professionellen Fuhrparkmanagements werden häufig unterschätzt. Bei genauer Betrachtung gibt es durchaus enorme Einsparpotenziale, die jedoch selten voll ausgeschöpft werden. Erfahren Sie alles über mögliche Optimierungswerkzeuge zur Effizienzsteigerung im Fuhrparkmanagement.

So steigern Sie die Effizienz im Fuhrpark

LapID Kundensytem
Projekt- und Prozessmanagement im Fuhrparkmanagement

Die Einführung externer Systeme, wie beispielsweise der elektronischen Führerscheinkontrolle im Fuhrparkmanagement, hat mit steigender Unternehmensgröße Projekt-Charakter. Einmal etabliert, können die neu eingeführten Prozesse enorm Zeit sparen. Mit der Zeit müssen diese allerdings auch optimiert werden, nämlich dann, wenn sich Gesetze oder Vorschriften ändern.

Projekt- und Prozessmanagement im Fuhrparkmanagement

Kommunikation im Fuhrpark

Kommunikation ist ein wichtiger Faktor im Fuhrparkmanagement. Bei der Einführung neuer Richtlinien, bei der Fahrerunterweisung, bei Bonus-Malus-Systemen oder der Führerscheinkontrolle ist eine regelmäßige Kommunikation mit den Fahrzeugnutzern notwendig. Was sind Faktoren für eine erfolgreiche Kommunikation?

Kommunikation im Fuhrpark