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Die elektronische Führerscheinkontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil des Flottenmanagements. Denn jedes Unternehmen, das seinen Mitarbeitern Dienstfahrzeuge zur Verfügung stellt, muss nach § 21 Abs.1 Nr.2, Abs.2 Nr.1, Abs.2 Nr.3 StVG regelmäßig die Führerscheine der Mitarbeiter kontrollieren.

Unterschieden werden kann bei der Führerscheinkontrolle im Fuhrpark nach zwei Methoden. Die manuelle Kontrolle ist eine Variante mit verhältnismäßig großem Aufwand. Doch ehrlich gesagt: Wer möchte dies schon über Formulare, Excel-Listen und Fotokopien verwalten? Daher fällt die Wahl von immer mehr Fuhrparks in Deutschland auf elektronische Systeme zur Führerscheinkontrolle. Mit elektronischen Lösungen können hier einfache Prozesse integriert werden, die Kapazitäten im Fuhrparkmanagement freisetzen, die für andere Prozesse genutzt werden können.

LapID bietet hierfür drei unterschiedliche Lösungen an: dabei kontrollieren Fahrer ihren Führerschein selbstständig über ein patentiertes RFID-Siegel oder mit dem eigenen Smartphone über die Driver App. Alternativ kontrolliert eine autorisierte Person den Führerschein von Fahrern über die Manager App.

Die Vorteile elektronischer Lösungen liegen dabei auf der Hand. Lästige Terminkoordination entfällt, Fahrer kontrollieren ihren Führerschein eigenständig und die Dokumentation des Ganzen erfolgt vollautomatisch. So spart das Fuhrparkmanagement durch elektronische Lösungen Zeit und kann jeden Dienstwagenfahrer nach den individuellen Vorlieben kontrollieren.

Sowohl bei der manuellen, als auch bei der elektronischen Führerscheinkontrolle ist das Thema Datenschutz besonders wichtig. Schließlich werden hier personenbezogene Daten verarbeitet. Fällt die Wahl auf eine elektronische Lösung, sollte der Anbieter entsprechend hohen Wert auf den Schutz der Daten der Mitarbeiter legen und dies auch nachweisen können.

Wissenswertes rund um den deutschen Führerschein

Bei der elektronischen Führerscheinkontrolle steht der Führerschein selbst im Fokus. Doch was genau ist der Führerschein? Bei einem Führerschein handelt es sich um ein amtliches Dokument. Mit diesem Dokument wird die Erlaubnis zum Führen eines Fahrzeuges bescheinigt. In Deutschland gibt es verschiedene Generationen von Führerscheinen. Die neuste Version, die auch heutzutage ausgestellt wird, ist der deutsche EU-Kartenführerschein. Dieses standardisierte Dokument ist europaweit gültig und anerkannt. Der Kartenführerschein enthält eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen, die diesen fälschungssicherer machen sollen.

Oft verwechselt: Führerschein und Fahrerlaubnis. Bei der Fahrerlaubnis handelt es sich nicht um das Dokument, sondern um den reinen Verwaltungsakt, der darlegt, dass die Person zum Fahren von Fahrzeugen grundsätzlich berechtigt ist. Die Fahrerlaubnis wird durch die Fahrprüfung erlangt, der Führerschein, der diese Erlaubnis bescheinigt, wird im Anschluss daran durch die zuständige KFZ-Behörde ausgestellt. Auf dem Führerschein sind die jeweiligen Fahrzeugklassen aufgelistet, für die die Fahrerlaubnis erteilt wurde. Die Führerscheinklassen C1 und C1E sind seit Ende 2016 nur noch auf 5 Jahre befristet. Diese Befristung gilt für alle Führerscheine, die ab dem 28. Dezember 2016 ausgestellt wurden. Weitere Informationen zur Befristung sind hier zu finden.

Im Rahmen des Fuhrparkmanagements ist darauf zu achten, dass alle Dienstwagenfahrer im Besitz eines gültigen Führerscheins sind. Durch Verkehrsverstöße kann es für den Fahrer zum Entzug des Führerscheins kommen. Übliche Verkehrsverstöße hierfür sind beispielsweise überhöhte Geschwindigkeit oder Fahren unter Alkoholeinfluss. In manchen Fällen muss auch die Gültigkeit der Fahrerlaubnis selbst überprüft werden, dies ist der Fall, wenn die Fahrerlaubnis für bestimmte Fahrzeugklassen beschränkt ist oder nur bis zu einem bestimmten Datum oder Lebensalter gilt.

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Rechtliche Grundlagen der Führerscheinkontrolle im Fuhrpark

Die gesetzlichen Grundlagen zur Führerscheinkontrolle sind in § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG, Abs. 2 Nr.1 und Nr. 3 StVG klar definiert. Stellt ein Arbeitgeber Dienstfahrzeuge zur Verfügung, besteht die gesetzliche Pflicht, die Führerscheine der Mitarbeiter zu kontrollieren. Hält man sich nicht an diese Pflicht, haften Geschäftsführung und Fuhrparkmanager persönlich, sollte es zu Schäden im Zusammenhang mit der Dienstwagenüberlassung kommen. Eine weitere Konsequenz neben der persönlichen Haftung ist die Einschränkung oder der Verlust des Versicherungsschutzes nach § 28 Abs. 2 VVG & § 2 b AKB. Doch nicht jede Vorgehensweise bietet sich an, um diese Konsequenzen zu vermeiden. Wird ein unsicheres System zur Führerscheinkontrolle genutzt oder werden Personen mit der Kontrolle beauftragt, die hierfür nicht befähigt sind, kann die Geschäftsführung haftbar gemacht werden. Das Organisationsverschulden, welches dann greift, wird geregelt in § 130 OWiG.

Um diese Konsequenzen zu vermeiden, empfehlen Anwälte die Führerscheine der Mitarbeiter mindestens zweimal jährlich zu kontrollieren.

Diese Pflicht gilt übrigens nicht nur für Dienstwagenfahrer. Auch Fahrer von Poolfahrzeugen müssen regelmäßig kontrolliert werden.

Warum muss eine Führerscheinkontrolle im Fuhrpark erfolgen?

Die Führerscheinkontrolle im Fuhrpark gehört zu den zentralen Pflichten der Halterverantwortung im Fuhrpark. Eine gesetzliche Regelung dazu gibt es jedoch nicht. Was der Fahrzeughalter im Rahmen der Fahrzeugüberlassung an Dritte zur Führerscheinkontrolle zu organisieren und zu veranlassen hat, ist nirgendwo geregelt. Damit fehlt es an einer „positiven“ Rechtsregelung zur Führerscheinkontrolle.

Die Verpflichtung zur Führerscheinkontrolle im Fuhrpark ergibt sich allerdings aus einer „negativen“ Regelung, die bei Nichteinhaltung zu strafrechtlichen Konsequenzen führen kann: Will sich der Halter nicht selbst nach § 21 StVG wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar machen, dann darf er niemanden ans Steuer lassen, der keine Fahrerlaubnis besitzt oder der gerade ein Fahrverbot verbüßt.

Beitrag: Warum muss eine Führerscheinkontrolle im Fuhrpark erfolgen?

notizen-schreiben
Wie häufig sollte eine Führerscheinkontrolle im Fuhrpark erfolgen?

Der Halter bzw. der halterverantwortliche Fuhrparkmitarbeiter muss im eigenen Interesse vorbeugend eine Führerscheinkontrolle durchführen. So vermeidet er die aus § 21 Abs.1 Nr.2, Abs.2 Nr.1, Abs.2 Nr.3 StVG folgende strafrechtliche Halterhaftung wegen Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Dabei muss er grundsätzlich vor der Überlassung seines Kraftfahrzeugs an einen Mitarbeiter prüfen, ob dieser im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Er muss sich die zuverlässige Kenntnis verschaffen, dass der Dienstwagennutzer eine für den Betrieb des überlassenen Fahrzeugs ausreichende und unbeschränkte Fahrerlaubnis hat.

Beitrag: Wie häufig sollte eine Führerscheinkontrolle im Fuhrpark erfolgen?

Führerscheinkontrolle mit der LapID Driver App
Müssen auch die Führerscheine von Poolfahrzeugen kontrolliert werden?

Die Frage, ob Führerscheine bzw. Fahrerlaubnisse der Nutzer von Poolfahrzeugen zu kontrollieren sind, ist mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Auch hier gilt – uneingeschränkt – der Grundsatz, dass der Halter bzw. der halterverantwortliche Fuhrparkmitarbeiter vor Überlassung eines Poolfahrzeugs an einen Mitarbeiter prüfen muss, ob die dafür benötigte Fahrerlaubnis vorliegt.

Bei der strafrechtlichen Halterhaftung wegen Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wird nämlich nicht zwischen individuell zugewiesenen Dienstfahrzeugen und Poolfahrzeugen unterschieden.

Beitrag: Müssen auch die Führerscheine von Poolfahrzeugen kontrolliert werden?

Autos auf Parkplatz
Strafrechtliche Haftung für unzureichenden Kontrollen

Nicht nur eine unterlassene, sondern auch eine halbherzig durchgeführte Führerscheinkontrolle im Fuhrpark kann wegen der Verletzung von Halterpflichten zur strafrechtlichen Haftung des Fuhrparkverantwortlichen nach § 21 StVG führen.

Dies ergibt sich aus einer aktuellen Entscheidung des Amtsgerichts München, mit der ein verantwortlicher Betriebsleiter einer Bäckerei mit rechtskräftigem Urteil vom 21.10.2016 (Az. 912 Cs 413 Js 141564/16) wegen fahrlässigen Anordnens oder Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.250 Euro verurteilt worden ist.

Beitrag: Strafrechtliche Haftung für unzureichenden Kontrollen

gesetzbücher waage und globus
Wie funktioniert eine wirksame Delegation im Fuhrparkmanagement?

In der Regel steht das Unternehmen, das den Fuhrpark betreibt bzw. welches das Geschäftsfahrzeug angeschafft hat, selbst in der Halterverantwortung. Für das Unternehmen haften zuallererst deren vertretungsberechtigte Geschäftsführungsorgane. Bei der GmbH ist dies der GmbH-Geschäftsführer und bei der Aktiengesellschaft deren Vorstand. Kann oder will die Geschäftsleitung die Halterpflichten für Firmenfahrzeuge nicht persönlich wahrnehmen – z.B. eine Führerscheinkontrolle höchstpersönlich durchführen – sollte eine Übertragung dieser Pflichten im Wege der Aufgabendelegation erfolgen.

Beitrag: Wie funktioniert eine wirksame Delegation im Fuhrparkmanagement?

Unterhaltung Geschäftsmänner
Methoden der Führerscheinkontrolle

Bei der Führerscheinkontrolle im Fuhrpark gibt es zwei grundlegende Vorgehensweisen. Unterschieden wird hierbei zwischen der manuellen Führerscheinkontrolle und der elektronischen Führerscheinkontrolle. Beide Varianten haben das gleiche Ziel: die sichere Kontrolle der Führerscheine von Dienstwagenfahrern zur rechtlichen Absicherung des Fuhrparkmanagements.

Die manuelle Kontrolle

Die manuelle Führerscheinkontrolle setzt hierbei insbesondere auf Checklisten, Tabellen und die Verwaltung von Kontrollwiedervorlagen über Outlook. Bei der manuellen Kontrolle überprüft die verantwortliche Person im Fuhrparkmanagement die Gültigkeit und Echtheit des Führerscheins. Die Überprüfung der Sicherheitsmerkmale der unterschiedlichen Führerscheine liegt hier in der Verantwortung des Fuhrparkmanagements. Da es in Deutschland viele Generationen von Führerscheinen gibt, ist eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen zu beachten.

Die elektronische Kontrolle

Bei der elektronischen Kontrolle gibt es verschiedene Verfahrensweisen. Zum einen kann die Kontrolle per Identifikationsmedium auf dem Führerschein selbst, z.B. einem RFID-Siegel, zum anderen per Smartphone-App durchgeführt werden.

In der Regel werden bei elektronischen Lösungen alle Prozesse rund um die Führerscheinkontrolle vollautomatisiert durchgeführt. Eine Einbindung des Fuhrparkmanagements ist nur noch in Ausnahmefällen nötig, wenn ein Fahrer keine Kontrolle durchgeführt hat. Eine Übersicht der verschiedenen Kontrollmethoden haben wir in unserem Methodenvergleich zusammengefasst.

Methoden zur Führerscheinkontrolle im Vergleich

In der Ausgabe 04/17 der Autoflotte steht das Thema Führerscheinkontrolle als Titelgeschichte im Fokus. Präzise wird darin geschildert, warum eine Führerscheinkontrolle durch den Fahrzeughalter rechtlich nötig ist. Die manuelle, interne Umsetzung stellt Fuhrparks vor „logistische Herausforderungen“. Softwarelösungen externer Dienstleister stellen eine entlastende Alternative zur internen Umsetzung dar.

Beitrag: Methoden zur Führerscheinkontrolle im Vergleich

Die LapID Driver App im Einsatz
3 Technologien zur elektronischen Führerscheinkontrolle im Vergleich

Jedes Unternehmen, das seinen Mitarbeitern Dienstfahrzeuge zur Verfügung stellt, muss die Führerscheine dieser Mitarbeiter regelmäßig kontrollieren. Nun stehen Arbeitgeber vor der Wahl, wie sie bei der Kontrolle der Führerscheine vorgehen sollen. Für die meisten Fuhrparks ist die Einführung einer elektronischen Führerscheinkontrolle lohnenswert, weil dadurch aufwendige Prozesse und Papierchaos vermieden werden können. Doch welche Technologien zur Führerscheinkontrolle stehen zur Auswahl und wodurch unterscheiden sie sich?

Beitrag: 3 Technologien zur elektronischen Führerscheinkontrolle im Vergleich

Prüfstation und Führerschein auf Tisch
Technologien zur Smartphone-Führerscheinkontrolle im Vergleich

Das Smartphone löst in vielen Bereichen ehemals analoge Abläufe ab. Auch im Fuhrparkmanagement ist dieser Wandel zunehmend spürbar, zum Beispiel bei der elektronischen Führerscheinkontrolle. Bei der Suche nach einem passenden Anbieter ist dabei die von ihm eingesetzte Technologie das wichtigste Entscheidungskriterium, wenn es um die Qualität einer Führerscheinkontrolle geht. Warum dies so ist und worauf es bei der Auswahl des passenden Anbieters ankommt, zeigen wir in diesem Beitrag.

Beitrag: Technologien zur Smartphone-Führerscheinkontrolle im Vergleich

Kontrolle mit Smartphone
Die manuelle Führerscheinkontrolle
Ein erster Schritt

Um im ersten Schritt abgesichert zu sein, kann in kleinen Fuhrparks noch auf die manuelle Kontrolle der Führerscheine zurückgegriffen werden. Häufig verwenden Fuhrparkverantwortliche hierfür verschiedene Nachweisbögen oder Formulare. Bei der Kontrolle selbst wird zwischen Erstkontrollen und Folgekontrollen unterschieden – je nach Typ sind unterschiedliche Daten zu erfassen und zu prüfen.

Bei der erstmaligen Erfassung eines Führerscheins (zum Beispiel eines neuen Mitarbeiters), werden alle relevanten Daten des Führerscheins erfasst. Sind alle Daten erfasst, wird ein Wiedervorlagetermin für die Folgekontrolle angelegt. Erfasst werden bei der Erstkontrolle:

  • Fahrerdaten
  • Führerscheindaten wie Ausstellungs- und Ablaufdaten
  • die gültige Führerscheinklasse
  • Unterschrift des Fuhrparkverantwortlichen und des Fahrers

Oftmals wird in der Praxis eine Kopie des Führerscheins angefertigt und archiviert. Unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten ist dies allerdings kritisch zu beurteilen. Schließlich sind Fuhrparks heutzutage in der Lage, über elektronische Lösungen sehr datensparsam ohne Führerscheinkopien auszukommen.  Wenn Kopien erstellt werden, dürfen diese nur von berechtigten Personen eingesehen werden.

Bei den Folgekontrollen wird der Führerschein mit den erfassten Daten der Erstkontrolle abgeglichen. Dabei ist zu beachten, dass der Führerschein zwingend im Original vorgelegt werden muss. Kopien des Führerscheins dürfen nicht anerkannt werden. Die Folgekontrolle findet zum Datum der Wiedervorlage statt. Nach erfolgter Kontrolle wird erneut ein Wiedervorlagedatum für die nächste Kontrolle erstellt.

Die Dokumentation erfolgt in einem entsprechenden Nachweisbogen oder Formular. Der Fuhrparkverantwortliche und der Dienstwagenfahrer zeichnen die durchgeführte Kontrolle ab und bestätigen somit die erfolgreich durchgeführte Kontrolle. Nachweisbögen und Formulare sind bei der manuellen Kontrolle so zu archivieren, dass sie den zuständigen Behörden jederzeit auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden können.

Für Folgekontrollen sollte das Formular folgende Bestandteile aufweisen:

  • Datum der Kontrolle
  • Unterschrift des Fahrers und Fuhrparkverantwortlichen
  • Bemerkungszeile für Auffälligkeiten
Schreibtischblock und Stifte
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Formular zur Führerscheinkontrolle - Notwendigkeit und wesentliche Bestandteile
Führerscheinkontrolle mit der LapID-Prüfstation
Blog-Beitrag
Führerscheinkontrolle - Manuell oder elektronisch?
Frau mit Smartphone und Laptop
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Effiziente Terminverwaltung von Terminen und Fristen mit dem LapID System
Die Vorteile elektronischer Lösungen

Bei den unterschiedlichen Methoden zur Führerscheinkontrolle zeigt sich deutlich, das elektronische Lösungen für den Fuhrpark viele Vorteile mit sind bringen.

Einer der wichtigsten Aspekte bei der Einführung eines elektronischen Kontrollsystems ist die Effizienzsteigerung im Fuhrpark.Das Fuhrparkmanagement muss sich nicht mehr mit der Terminverwaltung für Kontrolltermine befassen. Diese werden automatisch über das jeweilige System erstellt und die Erinnerungen an Fahrer werden automatisch per E-Mail oder SMS verschickt.

Nicht nur die Terminverwaltung entfällt – auch alle weiteren manuellen Arbeitsschritte wie z.B. die Erfassung der Kontrollen auf Formularen werden durch elektronische Prozesse ersetzt. Durch den Einsatz elektronischer Lösungen zur Führerscheinkontrolle wird das Fuhrparkmanagement entlastet und kann einen stärkeren Fokus auf andere Aufgaben richten.

Aber nicht nur das Fuhrparkmanagement wird entlastet, auch die Dienstwagenfahrer müssen nicht mehr persönlich für die Führerscheinkontrolle im Fuhrpark erscheinen. Sie können die Kontrollen von unterwegs orts- und zeitunabhängig durchführen.

Was sind die Vorteile einer elektronischen Führerscheinkontrolle?

Jedes Unternehmen mit einem Fuhrpark muss die Führerscheine der Mitarbeiter kontrollieren. Nun stellt sich die Frage, wie dies umgesetzt werden soll. Wird die Führerscheinkontrolle intern abgebildet oder wird ein Anbieter für elektronische Führerscheinkontrollen beauftragt? Aus unserer Sicht überwiegen die Vorteile einer elektronischen Führerscheinkontrolle deutlich.

Beitrag: Was sind die Vorteile einer elektronischen Führerscheinkontrolle?

Smartphone mit Driver App - Erfolgreiche Kontrolle
Die elektronische Führerscheinkontrolle von LapID

LapID unterstützt Fuhrparks über verschiedene elektronische Möglichkeiten bei der Führerscheinkontrolle . Hierzu zählen die Driver- und Manager-App sowie das LapID-Siegel.

Die Driver-App

Mit der Driver App kontrolliert der Fahrer seinen Führerschein eigenständig und bequem von zu Hause oder unterwegs per Smartphone. Die einzigen Voraussetzungen sind ein Smartphone mit Internetverbindung und ein deutscher EU-Kartenführerschein. Die eigentliche Kontrolle erfolgt nachgelagert in einem mehrstufigen Prüfverfahren. Die Driver App hält damit dem Vergleich einer physischen Sichtkontrolle stand und macht sie zur ersten, zweifelsfrei rechtssicheren mobilen Lösung in der Führerscheinkontrolle. Bei dieser Methode bleibt der Führerschein unverändert – ein Siegel wird nicht benötigt. Es entsteht kein operativer Aufwand und entsprechend schnell kann die Methode implementiert werden. Auch das Thema Datenschutz hat bei der Driver App nachweisbar höchste Priorität.

Die Manager App

Mit der Manager App prüft eine befugte Person (z.B. Vorgesetzter, Fuhrparkleiter, Personaler) den Führerschein eines Fahrers. Die Manager App erkennt die Führerscheinnummer von EU Führerscheinen und ruft die entsprechenden Daten des Fahrers auf. Die befugte Person bestätigt die Echtheit und Kontrolle des Führerscheins. Die durchgeführte Kontrolle wird im System abgespeichert und automatisch dokumentiert. Bei anderen Führerscheinen (z.B. Papierführerschein) kann die Führerscheinnummer einfach in der App eingegeben werden.

Das LapID Siegel

Das RFID-Siegel ist absolut fälschungs- und manipulationssicher und kann bei jedem Führerschein angewendet werden. Es wird bei der einmaligen Registrierung des Fahrers auf dem Führerschein angebracht. Das elektronische Siegel kann rückstandslos vom Führerschein entfernt werden, wobei die patentierte Technologie dafür sorgt, dass das Siegel bei der Entfernung zerstört wird. Eine Übertragung auf einen anderen Führerschein ist somit ausgeschlossen. Die rechtliche Unbedenklichkeit des LapID-Siegels wurde durch das Bundesverkehrsministerium bescheinigt.

Die LapID Webanwendung – Alles in einer Hand

In unserem Kundensystem sind alle Funktionen und Informationen für die Anwendung, Pflege und Verwaltung der elektronischen Führerscheinkontrolle im Betrieb abgebildet. Auch die LapID Fahrerunterweisung kann hier verwaltet werden. Für die Nutzung der LapID-Webanwendung werden nur ein PC mit Internetzugang und eine E-Mail-Adresse benötigt.

Der Anwender wird einfach und schnell durch alle Abläufe und Informationen geführt. Es können beispielsweise die Stammdaten der Fahrer verwaltet oder überfällige Führerscheinnachweise eingesehen und die gesammelten Informationen mit einem Klick exportiert werden. Jeder Fahrer kann einem oder mehreren Administratoren zugeordnet werden – die Dokumentation bleibt dabei lückenlos und nachvollziehbar.

Führerscheinkontrolle mit der Driver App
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Führerscheinkontrolle über das Smartphone mit der Driver App
vorderseite deutscher papierführerschein
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LapID funktioniert auch bei Papierführerscheinen
LapID Siegel auf Führerschein kleben
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Darf man den Führerschein mit dem LapID Siegel bekleben?
Datenschutz: Ein wichtiges Thema auch im Fuhrparkmanagement

Der Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ist ein Grundrecht. Gemäß Artikel 8 Absatz 1 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (im Folgenden „Charta“) sowie Artikel 16 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) hat jede Person das Recht auf Schutz der sie betreffenden personenbezogenen Daten.

Auch bei der Führerscheinkontrolle liegt ein besonderer Fokus auf dem Thema Datenschutz. Schließlich werden bei der Kontrolle personenbezogene Daten verarbeitet. Wird ein externes System zur Kontrolle der Führerscheine verwendet, ist bei der Auswahl des Anbieters der Datenschutz mit zu berücksichtigen. Personenbezogene Daten sind beispielsweise:

  • allgemeine Personendaten, Kennnummern, Bankdaten, Onlinedaten,
  • physische Merkmale, Besitzmerkmale, Kundendaten,
  • Werturteile, sachliche Verhältnisse und
  • bestimmbare Daten.

Diese Daten dürfen nicht ohne weiteres durch jeden verarbeitet werden.

TÜV-Zertifikat

Bei LapID hat die sichere Verarbeitung von Fahrerdaten oberste Priorität. Dies spiegelt sich auch in der erneuten Zertifizierung durch den TÜV-Süd wieder. LapID ist seit Jahren der einzige Anbieter am Markt mit einer zertifizierten Auftragsdatenverarbeitung.

Erneute Zertifizierung für Auftragsdatenverarbeitung durch den TÜV Süd.
TÜV-Zertifikat

Einige Maßnahmen zur Wahrung des Datenschutzes sind:

  • Verwendung von Verschlüsselungsverfahren nach dem aktuellsten Stand der Technik
  • Verschlüsselte Erfassung und Übertragung der Daten von Smartphone-Apps zu Backend-Systemen
  • Keine Speicherung von personenbezogenen Daten auf Identifikationsmedien wie z.B. auf dem Führerschein angebrachten Siegeln
  • Zugriffs- und Zugangskontrollen für Räumlichkeiten
  • Regelmäßig stattfindende Datenschutzschulungen für Mitarbeiter sowie für Mitarbeiter unserer Dienstleister.
Datenschutz bei der Führerscheinkontrolle im Fuhrpark (nach DSGVO)

Nach mehrjähriger Verhandlung wurde 2016 die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) beschlossen. Mit der EU-DSGVO gelten ab dem 25. Mai 2018 in ganz Europa die gleichen Standards im Bereich des Datenschutzrechtes. Dies zeigt die immer stärker werdende Bedeutung von Datenschutz in Politik und Wirtschaft.

Unternehmen, die ihr Fuhrparkmanagement durch die Automatisierung der Führerscheinkontrolle effizienter gestalten möchten, sollten darauf achten, dass der Anbieter die Anforderungen an den Datenschutz erfüllt. Worauf dabei zu achten ist, haben wir in diesem Beitrag aufgeschlüsselt.

Beitrag: Datenschutz bei der Führerscheinkontrolle im Fuhrpark (nach DSGVO)

Datenschutz verschlüsselte Daten
Fahrerbewertung und Datenschutz

Im Rahmen des Fuhrparkcontrollings können Fuhrparkmanager heutzutage moderne Instrumente wie z.B. Software – ggf. in Kombination mit im Fahrzeug verbauter Hardware –  zur Analyse des Fahrstils der Dienstwagennutzer für interne Auswertungszwecke einsetzen. Damit wird letztendlich eine Fahrerbewertung in Bezug auf wirtschaftliche Faktoren über den reinen Spritverbrauch hinaus möglich.

Die Digitalisierung ermöglicht beispielsweise auch die Auswertung des Beschleunigungs- und Bremsverhaltens bis hin zur Aufzeichnung von Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeiten sowie – unter Berücksichtigung GPS-gestützter Geodaten der Fahrtstrecken und Umweltbedingungen –  die Feststellung von Geschwindigkeitsverstößen. Mitunter wird hiermit auch ein externer Dienstleister beauftragt.

Beitrag: Fahrerbewertung und Datenschutz

Smartphone Nutzung
DSGVO für Arbeitgeber und Fuhrparkmanagement

Kurz vor dem wirksam werden der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) am 25. Mai 2018 beleuchten wir die wichtigsten Aspekte dieser Verordnung für Arbeitgeber und deren Bedeutung für das Fuhrparkmanagement. Bei der Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) handelt es sich um eine Verordnung der europäischen Union. Im Rahmen dieser Verordnung werden Regelungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten getroffen. Diese betreffen Unternehmen und öffentliche Stellen in der gesamten EU. Da es sich bei der Verordnung um EU-Recht handelt, gilt diese unmittelbar in allen EU-Mitgliedsstaaten. Die DSGVO basiert in Teilen auf den bereits bestehenden Regelungen der EG-Datenschutzrichtlinie 95/46.

Beitrag: DSGVO für Arbeitgeber und Fuhrparkmanagement

DSGVO im Fuhrparkmanagement
Wissenswertes für den Betriebsrat

LapID bietet Unternehmen seit 2006 automatisierte Lösungen zur Erfüllung der rechtlichen Anforderungen an die Führerscheinkontrolle. Mit rund 2.000 Kunden und über 400.000 Kontrollen pro Jahr ist LapID Marktführer. Die folgende Übersicht basiert auf dem Austausch mit Betriebsräten in hunderten Neukundenprojekten. Bei Rückfragen stehen wir für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Soll eine elektronische Führerscheinkontrolle im Unternehmen eingeführt, wird bei großen Unternehmen gegebenenfalls der Betriebsrat in Entscheidungsprozesse eingebunden. Meist ist die Notwendigkeit der Führerscheinkontrolle nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG und § 2 b AKB für den Betriebsrat bereits bekannt, da bis zur Einführung eines elektronischen Prozesses bereits die manuelle Kontrolle der Führerscheine durchgeführt wurde.

Die Einbindung des Betriebsrats ist wichtig, da bei der Führerscheinkontrolle im Fuhrpark auch personenbezogene Daten verarbeitet werden. Der Schutz dieser Daten ist ein Interesse des Betriebsrats. Wird die Kontrolle durch einen Dienstleister oder ein fremdes System durchgeführt, ist die sichere Verarbeitung von Mitarbeiterdaten zu gewährleisten – siehe oben: Datenschutz.

Unser Vertriebsteam steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung!